Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Das Notenbanker-Treffen in Jackson Hole brachte den Anlegern keine neuen Erkenntnisse zur weiteren Zinspolitik, so die Börse Stuttgart.
Allerdings würden schwach ausgefallene US-Wirtschaftsdaten wieder eine Zinspause seitens der FED ins Spiel bringen. Am Mittwochnachmittag sei mit 6,1% eine höhere Inflationsrate als erwartet für Deutschland veröffentlicht worden. Heute würden die Daten für die EU folgen und könnten einen Fingerzeig in Richtung EZB-Zinspolitik bringen.
Die Unsicherheit bezüglich des weiteren Vorgehens der Notenbanken zeige sich am Euro-Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), welcher in den letzten Handelstagen zwischen 132 und 132,5 Prozentpunkten schwanke. Am Donnerstagvormittag stünden 132,44 Punkte auf der Kurstafel. Die Renditen der Bundesanleihen würden beinahe unverändert notieren. Für die 10-jährige Bundesanleihe stünden 2,52% auf der Kurstafel. Die 30-jährige Bundesanleihe rentiere derzeit mit 2,634%. (Bonds Weekly Ausgabe vom 31.08.2023) (31.08.2023/alc/a/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.ariva-services.de