Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Oftmals betonen wir an dieser Stelle den besonderen Charme hoher Zeitebenen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Grundlage dieser Hypothese sei, dass sich die wirklich relevanten Trends auch hier niederschlagen und der langfristige Zeithorizont regelmäßig für einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn sorge. Ein gutes Beispiel für die Vorgehensweise der Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt liefere derzeit der Chartverlauf der 30-jährigen Rendite USA. Nach dem dynamischen Zinsanstieg seit dem Frühjahr 2020 sei es im 4. Quartal 2022 hier zu einer Konsolidierung gekommen. Letztere dürfte nun abgeschlossen sein, denn der 30-jährigen Rendite gelang zuletzt der Sprung über die 4%-Marke. Warum sei dieses Level so wichtig? Ganz einfach: Seit Dezember vergangenen Jahres habe das Zinsbarometer praktisch in jedem Monat in diesem Bereich sein Monatshoch ausgeprägt. Darüber hinaus harmoniere dieses Schlüssellevel auch noch bestens mit dem Renditehoch vom Dezember 2013. Entsprechend könnte die Rückeroberung dieser Hürde den Startschuss für einen Anlauf auf das letztjährige Zinshoch bei 4,42% geliefert haben. Per Saldo spreche der Kursverlauf für eine Fortsetzung des (Aufwärts-)trends der letzten Jahre. (03.08.2023/alc/a/a)
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