Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Wochenauftakt schließt sich nahtlos an den Schluss der Vorwoche an, so die Analysten der Helaba.
Während der Rentenmarkt angeschlagen sei und zur Schwäche neige, könnten Aktiennotierungen per saldo weiter zulegen und der Euro zeige eine bemerkenswerte Robustheit gegenüber dem US-Dollar.
Indikatorenseitig sei das Bild weiterhin als belastend einzustufen. MACD und Stochastik würden nachgeben, wobei letzterer in den überverkauften Bereich eingedrungen sei, der RSI aber noch nicht. Der DMI stehe auf Verkauf und der ADX steige weiter. Die untere Trendkanalbegrenzung würde Raum für Kursverluste bieten bis 129,85. Erste Hürden würden sich bei 132,12/18 und an der 21-Tagelinie bei 133,19 finden lassen.
Umgekehrt verhalte es sich bei den Renditen 10-jähriger Bundesanleihen. Diese würden sich im Höhenflug befinden und hätten das Renditehoch vom März bei 2,77% im Blick. Das bisherige Impulshoch habe am Freitag bei 2,68% gelegen. Fortgesetzte Renditeanstiege habe es auch bei der EWU-Peripherie gegeben, wobei unter Schwankungen seit Juni eine Spreadausweitungstendenz vorherrsche. (11.07.2023/alc/a/a)
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