Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinserwartungen dominieren das Marktgeschehen, auch wenn das Pendel am Freitag in die andere Richtung ausgeschlagen hat, nachdem die Einkaufsmanagerindices in Deutschland, Frankreich und der Eurozone enttäuscht hatten, so die Analysten der Helaba.
Die erhöhte Volatilität komme nicht unerwartet, weil an den Geldmärkten die Zinserhöhungserwartungen bis zuletzt zugenommen hätten, nun aber die konjunkturellen Risiken steigen würden.
Auch technisch habe sich die Situation wieder verbessert, denn sowohl die 21- als auch die 55-Tagelinie hätten zurückerobert werden können und würden bei 134,07 bzw. 133,87 die ersten Unterstützungen darstellen. Übergeordnet herrsche derweil noch immer die Seitwärtsrange vor.
Die Erwartungen, dass die EZB dem Ende der Zinserhöhungen nähergekommen sei, habe die Zinskurve auf -77 BP und damit weiter in die Inversion getrieben. Es sei das tiefste Niveau seit über 30 Jahren. (26.06.2023/alc/a/a)
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