Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinserwartungen sind im bisherigen Wochenverlauf nochmals erhöht worden, gestern aber kam es zu einer Beruhigung, obwohl der ifo-Index gestiegen ist, so die Analysten der Helaba.
Zunächst scheinen die Märkte auf solide Wirtschaftsdaten eingestellt zu sein, berichten die Analysten der Helaba. Komme es aber zu Enttäuschungen, bestehe Korrektur- bzw. Erholungspotenzial.
Die implizit eingepreisten Geldmarktsätze in der Eurozone stünden per Herbst dieses Jahres bei 3,65%. Im Zuge des Anstiegs auf dieses Niveau habe der Rentenmarkt unter Druck gestanden und so habe sich auch beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) das negative technische Bild verfestigt.
MACD und DMI stünden auf Verkauf und der ADX ziehe an. Noch aber halte sich der Bund-Future oberhalb der Unterstützungszone 133,67/79. Dies sowie die Überverkauftindikation seitens der Stochastik würden auf ein kurzfristiges Stabilisierungspotenzial schließen lassen. Rutsche der Kurs aber darunter, sei Platz bis 132,55/60 (Kontrakttief und Tief von Anfang Januar). Widerstände würden sich bei 134,50 und um 135 zeigen. (23.02.2023/alc/a/a)
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