Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Situation an den Finanzmärkten bleibt geprägt von den Zinserhöhungserwartungen in Europa und den USA, so die Analysten der Helaba.
Vor den Zinsentscheidungen der EZB und der BoE dürfte daher eher mit Zurückhaltung zu rechnen sein. Insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der EZB-Zinsen in den kommenden Monaten sei die Erwartung, dass das Zinstempo bald nachlasse.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe gestern zunächst nachgegeben und dabei vor allem auf die EWU-Kerninflationsrate reagiert, die noch offenlasse, ob der Hochpunkt überschritten worden sei oder nicht. Im Nachgang zur FED-Entscheidung habe der Future etwas Boden gut machen können.
Auf technischer Seite hätten die Kursrisiken gleichwohl zugenommen. So würden sich MACD und Stochastik unterhalb der Signallinien gen Süden richten. Auch der ADX sinke und verweise mit dem DMI darauf, dass der Aufwärtsimpuls seit dem Jahresanfang ausgelaufen sei. Sollten der 50%-Fibonacci-Level dieses Impulses und das Tief bei 136,38 unterschritten werden, sei bei 135,71 das 61,8%-Retracement ins Visier zu nehmen. Darunter sei Platz bis 135. (02.02.2023/alc/a/a)
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