Hamburg (www.anleihencheck.de) - Sollte Europas Wirtschaft im bevorstehenden Winter tatsächlich in die Rezession abrutschen und wäre "antizipieren" ein Adjektiv, das sich zum Superlativ steigern ließe, wäre diese Rezession womöglich die "antizipierteste" aller Zeiten, so die Experten von Aramea Asset Management.
Bereits seit mehr als sechs Monaten seien sich Volkswirte im Prinzip einig, dass Europa ein Schrumpfen der Wirtschaft nicht werde vermeiden können. Bei Google Trends schlug der Suchbegriff "Rezession" bereits im Sommer für Deutschland heftig aus, so die Experten von Aramea Asset Management.
Dennoch werden wir im bevorstehenden Winter klare konjunkturelle Bremsspuren erkennen, so die Experten von Aramea Asset Management. Hierfür sei vor allem die historisch starke Straffung der Geldpolitik verantwortlich, welche die Investitionsfreude erheblich einbremsen werde. Neben dem schwachen Konsum werde dies der Hauptgrund dafür sein, dass die Rezession in Europa letztlich eben doch Realität werden dürfte.
Für die Finanzmärkte ist allein die Tatsache, dass wir mehr und mehr über die Konjunktur und weniger über hohe Inflationsraten diskutieren ein Schritt nach vorne - wenn auch nicht notwendigerweise für alle Assetklassen ein Fortschritt, so die Experten von Aramea Asset Management. Da wir sogar in Europa bald die andere Seite von "Peak Inflation" sehen sollten, die Konjunktur hingegen schwächelt, dürften die nächsten Quartale ein Umfeld mit sich bringen, in dem Anleihen besser abschneiden als Aktien, so die Experten von Aramea Asset Management. Gerade bei Bonds von Emittenten mit guter bis sehr guter Bonität, die selbst in unruhigem wirtschaftlichem Fahrwasser über jeden Zweifel erhaben seien, stehe eine Outperformance zu erwarten. Entsprechend heiße das beliebteste Mädchen in der Klasse ab sofort auch nicht mehr TINA sondern seit neuestem BARB: "Bonds Are Back!" (16.12.2022/alc/a/a)
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