Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das GBP erlebt heute Morgen eine erhöhte Volatilität, da Medienberichte die Unsicherheit über die Zukunft des Anleihekaufprogramms der Bank of England verstärken, so die Experten von XTB.
Das GBP habe gestern Abend eine gewisse Schwäche verzeichnet, nachdem der Gouverneur der Bank of England, Bailey, erklärt habe, dass er weiterhin an der geplanten Beendigung des neuen Anleihekaufprogramms am kommenden Freitag festhalte. Die Financial Times habe jedoch heute Morgen einen Artikel veröffentlicht, in dem es geheißen habe, Bailey habe Bankern gegenüber geäußert, dass das QE-Programm wahrscheinlich bis Ende des Monats verlängert werde. Dies habe einen Kursanstieg am GBP-Markt ausgelöst. Die Bank of England habe den Bericht der FT jedoch zurückgewiesen und heute Morgen eine Erklärung abgegeben, wonach die Anleihekäufe wie geplant beendet würden.
Der mittelfristige Haushalt werde die Finanzierungsquellen aufzeigen und könnte die Bedenken der Marktteilnehmer zerstreuen. Apropos Steuerpläne: Das GBP habe heute Morgen weiteren Auftrieb durch Medienberichte erhalten, wonach Premierministerin Truss beschließen könnte, noch mehr der angekündigten Steuersenkungspläne zu streichen.
Ein Blick auf GBP/USD im H1-Chart zeige, dass das Paar derzeit versuche, über die 50-Stunden-Linie und die Widerstandszone, die mit dem 38,2%-Retracement der am 26. September 2022 eingeleiteten Aufwärtsbewegung markiert sei, auszubrechen. Doch selbst ein Durchbruch darüber würde die abwärts gerichtete Tendenz des Marktes nicht verändern. Ein Durchbruch über 1,1105 wäre erforderlich, da dort die obere Grenze der lokalen Marktgeometrie zu finden sei. (12.10.2022/alc/a/a)
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