München (www.anleihencheck.de) - An den Finanzmärkten haben Sorgen hinsichtlich der Konjunktur diejenigen hinsichtlich der Inflation als Top-Thema abgelöst: "Die Rezessionsängste nehmen zu, nicht nur in der Eurozone, sondern auch in den USA", sagt Robert Greil, Chefstratege bei der Merck Finck a Quintet Private Bank.
Der Chefstratege von Merck Finck rechne "bei den nächste Woche anstehenden Stimmungs- und Aktivitätsdaten für Mai nach dem jüngsten Abwärtstrend bestenfalls mit einer Stabilisierung." Greil: "Das Wachstum wird sich weiter abschwächen, die Inflation aber vorerst hoch bleiben - die Notenbanken stecken in der Zwickmühle."
Kommende Woche starte gleich mit dem wohl gerade in Sachen Geschäftserwartungen rückläufigen ifo-Geschäftsklima. Am Dienstag dann das Daten-Highlight der Woche: Die Einkaufsmanager-Indices für Europa (inklusive Deutschlands), die USA und Japan. Am Mittwoch gehe dann in Deutschland der Blick von den Unternehmen auf die Verbraucher über, wenn das GfK-Konsumklima für Juni veröffentlicht werde. Am selben Tag werde das Statistische Bundesamt die finalen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im Startquartal 2022 bekannt geben.
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"Die Rezessionsängste nehmen zu, nicht nur in der Eurozone, sondern auch in den USA."
"Ich rechne bei den nächste Woche anstehenden Stimmungs- und Aktivitätsdaten für Mai nach dem jüngsten Abwärtstrend bestenfalls mit einer Stabilisierung."
"Das Wachstum wird sich weiter abschwächen, die Inflation aber vorerst hoch bleiben - die Notenbanken stecken in der Zwickmühle." (20.05.2022/alc/a/a)
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