Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die anhaltende militärische Auseinandersetzung in der Ukraine und die sich daraus ergebende Zuspitzung des Ost/West-Konflikts haben die Finanzmärkte in den Krisenmodus versetzt, so die Analysten der Helaba.
Die Flucht in Sicherheit vollziehe sich aber nicht durchgehend. Es gebe immer wieder größere Korrekturphasen und so sei die Volatilität an den Märkten sehr hoch. Daran werde sich in dieser unsicheren Zeit wohl wenig ändern. Die Ereignisse in der Ukraine und die Reaktionen des Westens würden das Marktgeschehen bestimmen.
Entsprechend hätten sich die Zinserwartungen zuletzt zurückgebildet, während der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) die Marke von 168,00 zeitweise habe überwinden können. Inzwischen notiere er aber wieder tiefer, das technische Bild habe sich aber aufgehellt und die nächste Hürde zeige sich am 61,8%-Retracement des Januar-Abwärtsimpulses bei 168,50. Erste Unterstützungen seien erst um 165,00 zu finden.
Während die Nominalrenditen sinken und die Inflationserwartungen aufgrund des sprunghaften Anstiegs der Energiepreise nach oben klettern würden, seien die Realrenditen kräftig gesunken. (25.02.2022/alc/a/a)
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