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28.01.22 11:33
CE3-Region: Notenbanken stemmen sich kräftig gegen steigende Inflation

Wien (www.anleihencheck.de) - Die Aktienmärkte Polens, Ungarns und Tschechiens gehörten 2021 zu stärkeren Aktienmärkten im Emerging Markets Universum, mit hohen zweistelligen prozentualen Zugewinnen in Landeswährung: Ungarn und Polen legten jeweils um rund 20% zu, Tschechien gar um fast 40%, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".

Euro-basierte Anleger hätten ein paar Prozentpunkte weniger aufgrund etwas schwächerer Landeswährungen verdient; auf Dollarbasis seien die Zugewinne zwischen 8 und 10% geringer gewesen.

Die Notenbanken der Region würden sich weiterhin kräftig gegen steigende Inflation stemmen, was zwangsläufig eine dämpfende Wirkung auf das Wirtschaftswachstum habe bzw. haben werde. An den jüngsten Daten bei Einzelhandelsumsätzen und Industrieproduktion sei dies teilweise auch schon ablesbar. Gleichwohl sei der volkswirtschaftliche Ausblick für die Region weiterhin recht gut, sofern es keine neuen externen Schocks gebe (Pandemie, Geopolitik). (Ausgabe Januar 2022) (28.01.2022/alc/a/a)


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