Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Aktienanleihe, zwei Discount-Zertifikate und ein Bonus-Zertifikat mit Cap auf die Aktie von Merck (ISIN DE0006599905 / WKN 659990) vor.
Seit Jahresanfang sei es schwierig gewesen, mit einem Engagement in der Merck-Aktie KEIN Geld zu verdienen - erst Anfang November habe die Aktie mit knapp 220 Euro nach einem recht kontinuierlichen Anstieg ein 20-Jahres-Hoch markiert. Bei einem KGV von 21 auf Basis geschätzter Gewinne für 2022 sei die Aktie allerdings aktuell kein Schnäppchen mehr - wer daher von einer Seitwärtsbewegung ausgehe, positioniere sich mit den klassischen Prämienstrategien für dieses Szenario.
Der Discounter (ISIN DE000PH4KBL9 / WKN PH4KBL) der BNP biete bei einem Preis von 192,22 Euro einen Puffer von 8 Prozent; aus dem (Cap) von 200 Euro ergebe sich eine Renditechance von 7,78 Euro oder 10,9 Prozent p.a. Schließe die Aktie am Bewertungstag 18.03.2022 unter dem Cap, würden Anleger eine Merck-Aktie erhalten. Bei einem Produkt (ISIN DE000PH4Q1H8 / WKN PH4Q1H) mit einem Puffer von 11,3 Prozent reduziere sich die Rendite auf 6,9 Prozent p.a. (Cap 190 Euro, Bewertungstag am 19.03., ebenfalls BNP).
Die Aktienanleihe (ISIN DE000DV4ZNN4 / WKN DV4ZNN) der DZ BANK zahle einen Kupon von 6,25 Prozent p.a. Durch den Kaufpreis von 100,2 Prozent belaufe sich die effektive Rendite auf 6 Prozent p.a. Schließe die Aktie am Bewertungstag (14.09.2022) auf oder über dem Basispreis von 200 Euro, würden Anleger den vollständigen Nominalbetrag zurückerhalten; andernfalls gebe es 5 Aktien (= 1.000 Euro / 200 Euro).
Da die implizite Volatilität von Merck aufgrund des robusten Geschäfts vergleichsweise niedrig ausfalle, würden Caps/Barrieren/Basispreise mit wachsendem Abstand zum aktuellen Kurs schnell unattraktiv. Die Produkte würden daher fundamental überzeugte Anleger ansprechen, die auf größere Puffer verzichten würden und Fall sinkender Kurse auch mit einer Aktienlieferung leben könnten. (11.11.2021/alc/a/a)
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