Gablitz (www.anleihencheck.de) - Thorsten Welgen vom "ZertifikateReport" stellt in seiner aktuellen Ausgabe eine Aktienanleihe (ISIN DE000HR970U5 / WKN HR970U) der HVB auf die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460) vor.
Rund ein Jahr nach einer deftigen Gewinnwarnung habe SAP vergangene Woche zum dritten Mal in diesem Jahr die Prognosen erhöht: Im dritten Quartal sei sowohl das zuletzt hinkende Cloud-Geschäft mit einem Plus von einem Fünftel stärker als erwartet gewachsen, zugleich sei das Lizenzgeschäft weniger rückläufig gewesen als befürchtet. Die Aktie des DAX-Schwergewichts habe darauf positiv reagiert. Wer auf Sicht von fünf bis elf Monaten mit keinen größeren Ausrutschern rechne, nutze Zertifikate für eine profitable Positionierung auf seitwärts verlaufene Kurse.
Mit dem Discounter (ISIN DE000PF9GZU8 / WKN PF9GZU) der BNP würden sich Anleger beim Preis von 117,42 Euro einen Puffer von 5,7 Prozent sichern. Aus dem Höchstbetrag (Cap) von 125 Euro errechne sich eine Renditechance von 7,58 Euro oder 15,1 Prozent p.a. Schließe die Aktie am Bewertungstag 18.03.2022 unter dem Cap, würden Anleger anstelle der Zahlung des Höchstbetrags die Lieferung einer SAP-Aktie erhalten.
Die Aktienanleihe (ISIN DE000HR970U5 / WKN HR970U) der HVB zahle unabhängig vom Aktienkurs einen fixen Kupon von 8,3 Prozent p.a. Durch den Einstiegskurs unter pari steige die effektive Rendite auf 9,9 Prozent p.a., wenn die Aktie am Bewertungstag (16.09.2022) auf oder über dem Basispreis von 124 schließe. Bei einem niedrigeren Schlusskurs würden Anleger die Lieferung von acht Aktien gemäß Bezugsverhältnis erhalten (1.000 Euro dividiert durch 124 Euro; Bruchteile würden bar ausgeglichen).
Wer davon überzeugt sei, dass SAP wieder auf Erfolgskurs sei und bereits von einer Seitwärtsbewegung der Aktie profitieren wolle, wähle nach Anlagehorizont und Sicherheitsbedürfnis das passende Instrument für den defensiven Einstieg. (Ausgabe vom 20.10.2021) (21.10.2021/alc/a/a)
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