Bonn (www.anleihencheck.de) - In Norwegen stieg die Industrieproduktion im November gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Dass dies keine Eintagsfliege bleiben müsse, habe der Industrie-Einkaufsmanagerindex gezeigt, der im Dezember mit 51,9 Punkten im expansiven Terrain geblieben sei.
Im Dezember sei die Inflationsrate auf 1,4 Prozent gestiegen, von 0,7 Prozent im November auf 1,4 Prozent und habe damit die Konsenserwartung übertroffen. Noch wichtiger sei allerdings, dass das präferierte Inflationsmaß der Norges Bank, das die direkten Auswirkungen von Zinsänderungen ausschließe, im Dezember ebenfalls leicht angestiegen sei und nun seit einem Jahr über dem Zielwert von zwei Prozent liege.
Die Norwegische Krone (NOK) profitiere daher von der Aussicht, dass die Norges Bank eine der ersten Notenbanken weltweit sein dürfte, die - mutmaßlich - Mitte kommenden Jahres die Leitzinsen erhöhen könnte. In den kommenden sechs Monaten dürfte sich die NOK daher gegen einen starken Euro behaupten und der EUR/NOK (10,33; Stand: 25.01.2021) bei 10,25 liegen. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2021) (01.02.2021/alc/a/a)
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