Wien (www.anleihencheck.de) - Georg Zaccaria, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, hält an der Empfehlung "untergewichten" für die Anleihe (ISIN AT0000A1Y3P7 / WKN A19PQR) von voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) fest.
Neben den, von der Automobilindustrie abhängigen, Segmenten Steel Division (-29%) und Metal Forming Division (-38%) habe auch die High Performance Metals Division (-32%) einen deutlichen Umsatzrückgang u.a. aufgrund der Kundensegmente Luftfahrt und Öl & Gas verzeichnet. Die Metal Engineering Division (-14%) habe u. a. von der soliden Entwicklung im Bereich Railway Systems profitiert. Der operative Cashflow in Höhe von EUR -34 Mio. sei aufgrund geringerer Working Capital Abflüsse höher gewesen als im Q1 19/20: EUR -86 Mio. Die reduzierten Capex (vs. Q1 19/20) hätten den Free Cashflow in Höhe von EUR -207 Mio. unterstützt. Die Cash-Position (EUR 662 Mio.) sei per 30. Juni somit nach Meinung der Analysten weiterhin solide gewesen, resultierend in einer Nettoverschuldung von rund EUR 4 Mrd. (Net Leverage: 4,2x). Der Fokus der voestalpine liege weiterhin auf der Stärkung des Cashflows und der Bilanz durch Reduktion der Capex auf das Maintenance Niveau (Ausblick GJ 20/21: EUR 600 Mio.), WC-Management und Kostensparmaßnahmen.
Georg Zaccaria, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, belässt die Empfehlung für die voestalpine-Anleihe daher auf "untergewichten". (05.08.2020/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
© 1998 - 2026, anleihencheck.ariva-services.de