Genf (www.anleihencheck.de) - Manchmal ist es besser, ausgeschlossen zu sein, so Maxime Perrin, Client Portfolio Manager and Senior Analyst Convertible Bonds bei Lombard Odier Investment Managers.
Wandelanleihen seien nicht Teil der Unternehmensanleihe-Ankaufprogramme der Zentralbanken. Das habe die Bewertungen verzerrt, wodurch Wandelanleihen Investoren höhere Renditen bieten würden als reine Unternehmensanleihen.
Darüber hinaus würden die Experten von Lombard Odier Investment Managers die Aktien-Option von Wandelanleihen derzeit für günstig bewertet halten, insbesondere wenn man die implizite Volatilität und die Volatilität von Aktien in letzter Zeit vergleiche. Die Optionalität von Wandelanleihen biete zudem langfristiges Exposure zu den zugrunde liegenden Aktien und damit zu ihrer Erholung.
Schließlich sollten Anleger beachten, dass Wandelanleihen im Gegensatz zu reinen Krediten überwiegend von Wachstumsunternehmen mit geringem Fremdkapitalanteil ausgegeben würden. Technologie-, Gesundheits-, Industrie- und zyklische Konsumgüterunternehmen würden die Emission von Wandelanleihen dominieren. Das Exposure zu Energie-, Finanz- oder anderen stark fremdfinanzierten Sektoren sei gering. (29.05.2020/alc/a/a)
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