Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Oliver Saake, Leiter Produktmanagement Strukturierte Produkte bei der DZ BANK, stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von TeamViewer (ISIN DE000A2YN900 / WKN A2YN90) eine Aktienanleihe Classic 5,36% 2020/12 (ISIN DE000DF5LJP4 / WKN DF5LJP) mit dem Basiswert TeamViewer vor.
Aufgrund der Corona-Krise würden viele Menschen von zu Hause aus arbeiten. Wichtige Werkzeuge seien dabei u.a. Softwarelösungen für Videokonferenzen, Fernzugriff und Fernsupport. Der dadurch anfallende Datenverkehr sei zuletzt massiv gestiegen. Der Betreiber des wichtigen Internet-Knotens (DE-CIX) in Frankfurt am Main, der gemessen am Datendurchsatz der größte der Welt sei, habe beispielsweise bei Videokonferenzen einen Anstieg um 50% binnen einer Woche gemeldet.
Zu den Anbietern von Software für Videokonferenzen gehöre das deutsche Unternehmen TeamViewer, das für sein gleichnamiges Produkt bekannt sei. Während es für private Zwecke grundsätzlich kostenlos genutzt werden könne, müssten Firmen eine monatliche Gebühr zahlen. Derzeit drücke der Softwarehersteller jedoch offenbar auch bei der professionellen Nutzung inoffiziell ein Auge zu - zumindest vorübergehend. Demnach dürften derzeit auch Firmen mit der Gratisversion arbeiten, die ihre Mitarbeiter ins Home-Office geschickt hätten.
Oliver Saake, Leiter Produktmanagement Strukturierte Produkte bei der DZ BANK, bewerte dieses vorübergehende Entgegenkommen positiv, auch wenn es erst einmal keine positiven monetären Effekte erziele. Damit könnten jedoch weitere potenzielle dauerhafte Nutzer von den Möglichkeiten der Software überzeugt werden. Die Corona-Krise könnte seiner Ansicht nach daher ein positiver Katalysator für das Kundenwachstum sein und damit den ohnehin vorhandenen Trend zum Home-Office verstärken. Das sei aber nur einer der Zukunftstrends, die das Unternehmen adressiere. Weitere potenzielle Anwendungen und daraus resultierende Wachstumsmöglichkeiten würden sich aus der voranschreitenden Digitalisierung und Automation ergeben.
Die Software von TeamViewer sei bereits in rund 180 Ländern auf mehreren Hundert Millionen Geräten installiert. Sie sei damit eine der führenden Plattformen zur Vernetzung von Computern, Mobil- und IoT-Geräten. Zu den Vorteilen gehöre vor allem, dass sich mit der cloudbasierten Software Zeit und Kosten sparen lassen würden, weshalb die Lösung gerade für Unternehmen attraktiv sei - auch weil sich die Kosten dafür schnell rechnen würden. TeamViewer bleibe daher für Oliver Saake, Leiter Produktmanagement Strukturierte Produkte bei der DZ BANK, ein Wachstumswert mit aussichtsreichen Perspektiven. Er gehe von einem stark wachsenden operativen Geschäft aus. Insbesondere die Aktivitäten mit Firmenkunden dürften sich beschleunigen. Nachdem die Kurse zuletzt deutlicher zurückgekommen seien, sei die Aktie auch wieder auf einem bewertungstechnisch attraktiven Niveau angelangt.
Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage stünden Anlegern verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der TeamViewer AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 28.12.2020 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 20,80 Euro und einer Zinszahlung von 5,36% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 28.12.2020, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der TeamViewer AG. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 15,67 Euro belaufen. Anleger würden während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) erhalten und hätten keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.
Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der TeamViewer AG. Am Rückzahlungstermin gebe es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liege der Schlusskurs der Aktie der TeamViewer AG an der Börse Xetra Frankfurt am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 20,80 Euro, werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liege der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalte der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (48,077) bestimmte Anzahl von Aktien der TeamViewer AG. Es würden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhalte der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien sei ausgeschlossen. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags werde unter dem Nennbetrag liegen. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der TeamViewer AG am Rückzahlungstermin zuzüglich des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liege.
Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Aktie, die der Aktienanleihe zugrunde liege (Basiswert), an der maßgeblichen Börse am Bewertungstag (Referenzpreis) null sei. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Stand vom 27.03.2020) (30.03.2020/alc/a/a)
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