Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Staatsanleihemärkte zeigten trotz Phase I-Deal und zumeist guter Wirtschaftsdaten nur wenig Reaktion, so die Experten von Union Investment.
Die Zehnjahresrenditen im Euroraum hätten sich je nach Markt nur einige wenige Basispunkte auf- oder abwärts bewegt. Auf der deutschen Zinskurve hätten die Laufzeiten von drei Jahren an minimal hinzugewonnen, sodass die Renditen bis zu zwei Basispunkte gefallen seien.
Darüber hinaus hätten Italien (30 Jahre) sowie Zypern (zehn und 20 Jahre) neue Papiere emittiert. Auch der europäische Rettungsfonds ESFS sei mit von der Partie gewesen und habe Anleihen mit 30 Jahren Laufzeit platziert. Alle Neuemissionen seien, mit Ausnahme der Aufstockung des Bundes, die eine Unterdeckung aufgewiesen habe, problemlos bei den Anlegern platziert worden.
Bei den Unternehmensanleihen habe das Neuemissionsvolumen in der Berichtswoche hingegen deutlich abgenommen, die Nachfrage der Anleger sei jedoch weiterhin hoch geblieben. (Ausgabe vom 17.01.2020) (20.01.2020/alc/a/a)
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