Wien (www.anleihencheck.de) - Heute reift die Deadline der US-Regierung ab, bis wann sie bekannt geben will, ob höhere Zölle auf die Einfuhr von Autos und Autoteilen aus der EU eingeführt werden, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Laut jüngsten Aussagen von hochrangigeren EU-Vertretern solle aber diese Entscheidung erneut verschoben werden.
Unter den heute anstehenden Daten sollten die Ergebnisse vieler europäischer Länder für das BIP im dritten Quartal Beachtung finden. Für die Eurozone dürfte die Schnellschätzung von einer Steigerung um 0,2% p.q. bestätigt werden. Auch für Frankreich (+0,3% p.q.), Italien (+0,1% p.q.) und Spanien (+0,4% p.q.) lägen bereits vorläufige Zahlen vor, die wohl in dieser Veröffentlichungsrunde nicht revidiert würden. Das deutsche BIP sollte im Vergleich zum Vorquartal unverändert bis leicht geringer ausfallen. In den Niederlanden sei mit einem Plus leicht über dem Schnitt der Währungsunion zu rechnen.
In den USA seien Inflationsdaten (Produzentenpreise) und die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten (Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe) von Interesse. (14.11.2019/alc/a/a)
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