Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Am US-Staatsanleihemarkt stiegen die Renditen zunächst an, so die Experten von Union Investment.
Mit der FED-Entscheidung habe ab Mittwoch eine Trendumkehr eingesetzt. Die Zehnjahresrendite der US-Treasuries sei im Wochenverlauf um 15 Basispunkte auf zuletzt 1,69 Prozent gefallen. Im Vergleich zum Freitagsschluss habe sich die US-Zinskurve per Saldo nahezu parallel um acht bis zehn Basispunkte nach unten verschoben.
Am europäischen Unternehmensanleihemarkt seien in der Berichtswoche vom 28. Oktober bis 1. November 2019 wieder verstärkt neue Papiere begeben. Die Neuemissionsprämien seien im Vorfeld des neuen EZB-Ankaufprogramms und einer hohen Nachfrage seitens der Anleger zumeist gering ausgefallen. Es seien verstärkt Titel mit längeren Laufzeiten platziert worden. Die Markttendenz sei insgesamt recht freundlich gewesen.
Dies habe auch für Anleihen aus den Schwellenländern gegolten. Deren Risikoprämien hätten auf Indexebene in der Berichtswoche stabil gelegen. In Euro oder US-Dollar notierende so genannte Hartwährungsanleihen hätten zuletzt weltweit Zuflüsse von rund 900 Millionen US-Dollar verbucht. Weltweit in den lokalen EM-Anleihemärkten investierenden Fonds seien sogar Mittel im Gegenwert von 1,1 Milliarden US-Dollar zugeflossen. Insgesamt hätten hiervon in erster Linie in EM-Staatsanleihen investierende Mandate profitiert. (Ausgabe vom 01.11.2019) (04.11.2019/alc/a/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.ariva-services.de