London (www.anleihencheck.de) - Da Mario Draghi Ende des Monats als EZB-Präsident ausscheidet, stellt die heutige EZB-Sitzung das Ende einer Ära dar, so Jeremy Lawson, Chief Economist bei Aberdeen Standard Investments.
Der Fokus liege jedoch auf der düsteren Realität der wiederkehrenden wirtschaftlichen Krise in der Eurozone.
Tatsächlich werde Draghi bei all seinen Erfolgen, die Eurozone zusammengehalten, eine deutliche wirtschaftliche Erholung ermöglicht und die Kommunikation der EZB mit den Märkten verbessert zu haben, auch eine gespaltene EZB hinterlassen, die nun mehr denn je in ihrem unkonventionellen politischen Muster gefangen sei.
Es werde an seiner Nachfolgerin Christine Lagarde sein, einen Ausweg zu finden und die europäischen Politiker zu drängen, die fiskal- und strukturpolitischen Veränderungen voranzutreiben, die der entscheidende Schlüssel zum Ausweg aus den negativen Zinsen seien. (24.10.2019/alc/a/a)
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