Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die erwartete Zinssenkung der FED ist aus einer Reihe von Gründen für unseren Bereich von Bedeutung, so Manraj Sekhon, Anlagechef von Franklin Templeton Emerging Markets Equity.
Sie sei die erste seit über einem Jahrzehnt und symbolisiere eine Kehrtwende der FED, die vor sieben Monaten eher weiter steigende Zinsen habe erwarten lassen. Und sie vollziehe sich vor dem Hintergrund der längsten US-Wirtschaftsexpansion der Neuzeit, eines neuen Höchststands am US-Aktienmarkt und eines bemerkenswert gedämpften Inflationsdrucks für diese Phase des Zyklus - trotz historisch tiefen Arbeitslosenzahlen. (Man erinnere sich: vor vier Jahren hätten die Zinsen noch nahe bei null gelegen.)
Die Geschichte der letzten vier Zinszyklen habe gezeigt, dass die Schwellenländer in den letzten zwei bis drei Jahren nach der ersten Zinssenkung der US-Notenbank tendenziell besser abschneiden würden als die USA. Einzige Ausnahme sei die Periode vor Beginn der Asienkrise 1997 gewesen.
All dies, zusammen mit den attraktiven Fundamentaldaten in den Schwellenländern, stimmt uns positiv für Schwellenländeraktien, so Manraj Sekhon. (31.07.2019/alc/a/a)
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