Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe eine Aktienanleihe (ISIN DE000DF3GJ57 / WKN DF3GJ5) von der DZ BANK auf die S&T-Aktie (ISIN AT0000A0E9W5 / WKN A0X9EJ).
Bei S&T habe es zuletzt umfangreiche Insiderverkäufe gegeben: Aufsichtsrat Erhard Grossnigg habe Aktien im Wert von gut 13,5 Mio. Euro und Vorstand Richard Neuwirth im Wert von knapp 3,08 Mio. Euro abgestoßen. Kurz danach habe auch noch CEO und S&T-Macher Hannes Niederhauser mit dem Verkauf von Papieren im Volumen von 5,125 Mio. Euro für Aufsehen gesorgt. Es verwundere nicht, dass die S&T-Aktie unter Druck gekommen sei. Schließlich könnten Insiderverkäufe ein Alarmsignal dafür sein, dass im Unternehmen etwas nicht rund laufe. Nicht so bei S&T: Bei den Linzern seien Aktien und Aktienoptionen Teil der Vergütung des Managements. Hierzu würden auch Verkäufe zur Monetarisierung der jeweiligen Aktien und Aktienoptionen gehören.
"Herr Niederhauser verkauft seit Jahren laufend Aktie, da er kein nennenswertes Gehalt als Vorstandsvorsitzender bezieht", habe das Unternehmen aufgrund einer Vielzahl von Nachfragen zu den Insidertrades mitgeteilt. Darüber hinaus halte Niederhauser aktuell über 1,2 Mio. Aktien- und Aktienoptionen an S&T. Neuwirth wiederum habe durch den Verkauf vor allem Lohnsteuern und Ausübungsbeträge für die Ausübung von Aktienoptionen finanziert. Und die Grossnigg zuzurechnende grosso holding habe ihre Aktienposition als Finanzinvestor über die letzten Jahre schrittweise reduziert und aufgrund anderer Investments zwischenzeitlich beendet.
Als zusätzlicher Vertrauensbeweis seien die Prognose für 2019 und der Langfristplan "Agenda 2023" bekräftigt worden. Kurzum: Kein Grund zur Sorge! Neben der Aktienanleihe aus ZJ 24.2019 sei auch wieder der erstmals in ZJ 04.2019 empfohlene MINI von BNP Paribas interessant. (Ausgabe 25/2019) (27.06.2019/alc/a/a)
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