VERIANOS Real Estate AG: Neue Anleihe via Privatplatzierung?


13.01.20 16:15
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Die VERIANOS Real Estate AG zieht nach eigenen Angaben derzeit die Emission einer weiteren Unternehmensanleihe in Betracht, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Geprüft werde die Begebung einer Anleihe via Privatplatzierung an die Zielgruppen professionelle und semiprofessionelle Investoren.

Sollte die Anleihe kommen, wäre es bereits die dritte VERIANOS-Unternehmensanleihe. Die laufende 6,50%-Anleihe des Unternehmens mit einem Volumen von bis zu 6,0 Mio. Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren sei im Jahr 2018 platziert worden. Die Debüt-Anleihe 2016/19 (ISIN DE000A2BPU08 / WKN A2BPU0) von VERIANOS sei planmäßig im vergangenen Jahr zurückgezahlt worden.

Anleihenmittel für Co-Investments

Auf Basis der bestehenden, soliden Finanzstruktur überlege VERIANOS, die Erlöse aus einer Anleiheemission in die nachhaltige, langfristige Fortentwicklung des Unternehmens zu investieren und vor allem Co-Investments in die derzeit im Fundraising-Prozess befindlichen Immobilienfonds VERIANOS European Real Estate Opportunities Fund und VERIANOS Real Estate Mezzanine Fund zu tätigen.

"Das Fundraising für die beiden neuen von uns initiierten Fonds ist auf der Zielgeraden, Ankerinvestoren haben zugesagt. Die Begebung einer Anleihe für die von uns ins Auge gefassten Co-Investments in diese Vehikel wäre eine folgerichtige Konsequenz", so VERIANOS-Vorstand Tobias Bodamer.

Die Fonds würden zum einen auf Direktinvestitionen in Immobilien mit Wertschöpfungspotenzial in Europa, zunächst mit Fokus auf Deutschland und Spanien (VERIANOS European Real Estate Opportunities Fund) zielen. Zum anderen seien die eingeworbenen Mittel zur Vergabe von Mezzanine-Darlehen im Volumen zwischen 2,0 und 8,0 Mio. Euro pro Investment gedacht (VERIANOS Real Estate Mezzanine Fund).

Hinweis: Das Unternehmen sei zur Stützung seines europäisch orientierten Geschäftsansatzes derzeit im Prozess der Rechtsformumwandlung von der deutschen Aktiengesellschaft in eine Societas Europaea (SE), um EU-weit als rechtliche Einheit aufzutreten.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (13.01.2020/alc/n/a)