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Unternehmensanleihen dürften 2012 Wert generieren
13.02.12 09:07
Carmignac Gestion
Luxemburg (anleihencheck.de) - Im Jahr 2012 dürften sich Unternehmensanleihen als ein bedeutender Performancemotor unter den Anleihenpositionen von Carmignac Patrimoine erweisen, so die Experten von Carmignac Gestion.
Zunächst einmal habe die Liquidität, welche die EZB den Banken über 3-Jahres-Tender bereitgestellt habe, zu einem Rückgang der Volatilität beigetragen. Dies ebne den Weg für eine Rückkehr des Risikoappetits. Überdies profitiere das Kreditportfolio der Experten mit einem durchschnittlichen Rating von BBB- von einer attraktiven Rendite von 6,4% für eine mittlere Laufzeit von 5,6 Jahren. Die Fundamentaldaten der Unternehmen seien schließlich immer noch solide, was einer sehr vorsichtigen Unternehmensführung dies- und jenseits des Atlantiks zu verdanken sei. Die technischen Aspekte des Marktes seien nach wie vor günstig, da die Mehrheit der Anleger wieder hohe Kaufkapazitäten aufgebaut habe. Dieser Posten stelle 26,3% der Vermögenswerte von Carmignac Patrimoine dar.
In einem Umfeld, in dem die Risiken, die mit der Bewältigung der Schuldenkrise in Europa verbunden seien, weiter hoch bleiben würden, würden die Experten gegenüber europäischen Staatsanleihen weiter Vorsicht walten lassen. In den USA könne die Rendite 10-jähriger Anleihen mittlerweile als eine Variable angesehen werden, die von der Geldpolitik gesteuert werde. Ein geldpolitischer Kurswechsel würde einen Zyklus steigender Renditen einläuten. Nach Erachten der Experten sei es dafür noch zu früh. Daher würden die US-Staatsanleihen wegen ihres Status als sicherer Hafen in dem Portfolio der Experten bleiben. Vor diesem Hintergrund sei ihr Anteil von Staatsanleihen der Industrieländer mit 10,4% des Portfolios von Carmignac Patrimoine stabil geblieben.
Der Anteil der Schwellenländeranleihen sei ebenfalls unverändert beibehalten worden und habe bei 2,5% der Vermögenswerte gelegen (1,7% davon seien in Lokalwährungsanleihen angelegt). Die Experten würden planen, das Engagement in diesem Segment wieder selektiv zu erhöhen. Allmählich dürfte sich das Umfeld wieder zugunsten von Schwellenländeranleihen in Lokalwährung entwickeln, zumal ein deutlicher Rückgang der Inflationsrate weitere Zinssenkungen erlaube.
Im letzten Quartal 2011 seien die Experten weiterhin nur sehr schwach in der europäischen Währung investiert gewesen. Am Ende des Berichtszeitraums habe sich das Engagement auf 10% belaufen. In einem Umfeld, in dem die europäische Geldpolitik einen expansiveren Kurs wird einschlagen müssten, würden die Experten sogar davon ausgehen, dass sich die Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und dem Yen bald beschleunigen werde.
Die verfügbaren Mittel der Experten, die vor allem in amerikanische und japanische Staatsanleihen investiert worden seien, seien im zweiten Halbjahr 2011 deutlich gestiegen und ihr Anteil an den Vermögenswerten liege zum Jahresende bei 24%. 2011 hätten sie ihnen noch als Sicherheitsreserve gedient, doch 2012 könnten sie diese liquiden Mittel nutzen, um von den attraktiven Risikoprämien zu profitieren, die für Aktien und Unternehmensanleihen geboten würden. (13.02.2012/alc/m/a)
Zunächst einmal habe die Liquidität, welche die EZB den Banken über 3-Jahres-Tender bereitgestellt habe, zu einem Rückgang der Volatilität beigetragen. Dies ebne den Weg für eine Rückkehr des Risikoappetits. Überdies profitiere das Kreditportfolio der Experten mit einem durchschnittlichen Rating von BBB- von einer attraktiven Rendite von 6,4% für eine mittlere Laufzeit von 5,6 Jahren. Die Fundamentaldaten der Unternehmen seien schließlich immer noch solide, was einer sehr vorsichtigen Unternehmensführung dies- und jenseits des Atlantiks zu verdanken sei. Die technischen Aspekte des Marktes seien nach wie vor günstig, da die Mehrheit der Anleger wieder hohe Kaufkapazitäten aufgebaut habe. Dieser Posten stelle 26,3% der Vermögenswerte von Carmignac Patrimoine dar.
Der Anteil der Schwellenländeranleihen sei ebenfalls unverändert beibehalten worden und habe bei 2,5% der Vermögenswerte gelegen (1,7% davon seien in Lokalwährungsanleihen angelegt). Die Experten würden planen, das Engagement in diesem Segment wieder selektiv zu erhöhen. Allmählich dürfte sich das Umfeld wieder zugunsten von Schwellenländeranleihen in Lokalwährung entwickeln, zumal ein deutlicher Rückgang der Inflationsrate weitere Zinssenkungen erlaube.
Im letzten Quartal 2011 seien die Experten weiterhin nur sehr schwach in der europäischen Währung investiert gewesen. Am Ende des Berichtszeitraums habe sich das Engagement auf 10% belaufen. In einem Umfeld, in dem die europäische Geldpolitik einen expansiveren Kurs wird einschlagen müssten, würden die Experten sogar davon ausgehen, dass sich die Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und dem Yen bald beschleunigen werde.
Die verfügbaren Mittel der Experten, die vor allem in amerikanische und japanische Staatsanleihen investiert worden seien, seien im zweiten Halbjahr 2011 deutlich gestiegen und ihr Anteil an den Vermögenswerten liege zum Jahresende bei 24%. 2011 hätten sie ihnen noch als Sicherheitsreserve gedient, doch 2012 könnten sie diese liquiden Mittel nutzen, um von den attraktiven Risikoprämien zu profitieren, die für Aktien und Unternehmensanleihen geboten würden. (13.02.2012/alc/m/a)


