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US-Treasuries profitieren noch von der Krise
23.11.11 15:28
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Die Bund-Kurve hat sich gestern leicht versteilt: 2J -2 Bp 30J. +4 Bp, so die Analysten der BayernLB.
Treasuries hätten sich im US-Handel unverändert gezeigt vor Thanksgiving, die 5j. Auktion sei nur gemischt verlaufen. Die unerwartete Korrektur des Q3 US-BIP nach unten von 2,5% auf 2% annualisiert habe aus verringerten Lagerbeständen resultiert. Dies reduziere das Rezessionsrisiko in den kommenden Quartalen und habe Treasury-Renditen deshalb nicht fallen lassen. Erst im Morgenhandel in Asien hätten Treasuries deutlich (10J -7 Bp) zugelegt. Die Peripherie-Spreads hätten sich in Italien (+20 Bp) und Spanien (+5 Bp) trotz EZB-Käufen ausgeweitet. Belgien (AA+ neg) - das keinen Haushalt 2012 aufgestellt bekomme - sei mit Spread-Ausweitungen bei den 10j. um 25 Bp auf 315 Bp abgestraft worden. Auch heute sollten die Euro-Govs wieder weiter gegenüber Bundesanleihen gepreist werden - da es aus den USA noch Verkaufsdruck gebe.
Die US-Auftragseingänge würden schwach ausfallen - aufgrund von rückläufigen Großaufträgen - dafür drohe den Rezessions-Fetischisten von der Konsumfront ein Dämpfer.
Die Unternehmensvertrauensindikatoren (PMI und INSEE) sollten schwächer ausfallen und Bunds damit stützen.
Bundesbankpräsident Weidmann habe gestern seine relativ eindimensionale Position wiederholt, dass die EZB nicht "Lender of last resort" für die Euro Staaten sein könne und sich auf die Inflationsbekämpfung fokusieren müsse. Kocherlakota, einer der Falken in der FED, habe gestern vor einem Beschäftigungsziel der FED gewarnt. (23.11.2011/alc/m/a)
Treasuries hätten sich im US-Handel unverändert gezeigt vor Thanksgiving, die 5j. Auktion sei nur gemischt verlaufen. Die unerwartete Korrektur des Q3 US-BIP nach unten von 2,5% auf 2% annualisiert habe aus verringerten Lagerbeständen resultiert. Dies reduziere das Rezessionsrisiko in den kommenden Quartalen und habe Treasury-Renditen deshalb nicht fallen lassen. Erst im Morgenhandel in Asien hätten Treasuries deutlich (10J -7 Bp) zugelegt. Die Peripherie-Spreads hätten sich in Italien (+20 Bp) und Spanien (+5 Bp) trotz EZB-Käufen ausgeweitet. Belgien (AA+ neg) - das keinen Haushalt 2012 aufgestellt bekomme - sei mit Spread-Ausweitungen bei den 10j. um 25 Bp auf 315 Bp abgestraft worden. Auch heute sollten die Euro-Govs wieder weiter gegenüber Bundesanleihen gepreist werden - da es aus den USA noch Verkaufsdruck gebe.
Die Unternehmensvertrauensindikatoren (PMI und INSEE) sollten schwächer ausfallen und Bunds damit stützen.
Bundesbankpräsident Weidmann habe gestern seine relativ eindimensionale Position wiederholt, dass die EZB nicht "Lender of last resort" für die Euro Staaten sein könne und sich auf die Inflationsbekämpfung fokusieren müsse. Kocherlakota, einer der Falken in der FED, habe gestern vor einem Beschäftigungsziel der FED gewarnt. (23.11.2011/alc/m/a)


