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US-Notenbank hakt Finanzkrise ab und lockert Regeln
07.03.19 13:00
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Der Stresstest für US-Banken fällt künftig weniger streng aus, so die Experten von "FONDS professionell".
Die FED verzichte auf einen komplexen Teil des Belastungstests - allerdings nicht bei allen Instituten.
Die US-Notenbank gehe ihren Stresstest für US-amerikanische Banken künftig lockerer an. Ab laufendem Jahr entfalle laut Medienberichten ein großer Teil der Belastungsprobe: US-Institute würden künftig nicht mehr qualitativ überprüft. Bei der qualitativen Prüfung nehme die FED unter anderem das Risikomanagement und die internen Kontrollen der Geldhäuser unter die Lupe. Das werde sie zwar auch weiterhin tun - allerdings könnten Banken, die die FED nicht zufriedenstellen würden, deshalb in Zukunft nicht mehr durchfallen.
Die Neuregelung gelte allerdings nicht für alle Institute, sondern nur für jene, die den qualitativen Test schon viermal erfolgreich durchlaufen hätten. Mehrere US-Ableger ausländischer Banken seien daher von der Lockerung ausgenommen, darunter Deutsche Bank, Credit Suisse und Barclays. Sie alle hätten noch keine vier Stresstests absolviert. Die Deutsche Bank sei bislang zweimal getestet worden. Im vergangenen Jahr sei sie als einziges getestetes Institut im qualitativen Teil durchgefallen.
Banken hätten ihre Hausaufgaben gemacht
Die US-amerikanische Bankenbranche kritisiere die FED-Stresstests bereits seit längerem. Den Banken zufolge seien die Tests zu aufwändig und überdies intransparent. Die Notenbank komme den Instituten also mit ihrer Lockerung entgegen. Offiziell begründe sie diesen Schritt allerdings anders: Die Stresstests seien im Nachgang der Finanzkrise eingeführt worden. Seitdem habe sich die Liquiditätssteuerung vieler US-Banken deutlich verbessert, heiße es von der FED. (07.03.2019/alc/n/a)
Die FED verzichte auf einen komplexen Teil des Belastungstests - allerdings nicht bei allen Instituten.
Die Neuregelung gelte allerdings nicht für alle Institute, sondern nur für jene, die den qualitativen Test schon viermal erfolgreich durchlaufen hätten. Mehrere US-Ableger ausländischer Banken seien daher von der Lockerung ausgenommen, darunter Deutsche Bank, Credit Suisse und Barclays. Sie alle hätten noch keine vier Stresstests absolviert. Die Deutsche Bank sei bislang zweimal getestet worden. Im vergangenen Jahr sei sie als einziges getestetes Institut im qualitativen Teil durchgefallen.
Banken hätten ihre Hausaufgaben gemacht
Die US-amerikanische Bankenbranche kritisiere die FED-Stresstests bereits seit längerem. Den Banken zufolge seien die Tests zu aufwändig und überdies intransparent. Die Notenbank komme den Instituten also mit ihrer Lockerung entgegen. Offiziell begründe sie diesen Schritt allerdings anders: Die Stresstests seien im Nachgang der Finanzkrise eingeführt worden. Seitdem habe sich die Liquiditätssteuerung vieler US-Banken deutlich verbessert, heiße es von der FED. (07.03.2019/alc/n/a)


