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US-Anleihen tendieren schwächer
06.10.11 15:27
anleihencheck.de
New York (anleihencheck.de) - US-Staatsanleihen zeigen am heutigen Donnerstag nach den jüngsten Zinsentscheidungen von BoE und EZB und angesichts negativer Konjunkturdaten kurz vor der Börseneröffnung schwächere Tendenzen. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England (BoE) haben ihren jeweiligen Leitzins heute unverändert belassen, wobei die BoE das Volumen des Anleihe-Rückkaufprogramms aufgestockt hat.
So rentieren fünfjährige Staatsanleihen aktuell mit 0,98 Prozent über Vortagesniveau (0,95 Prozent). Bei zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt die Rendite derzeit bei 1,94 Prozent und damit ebenfalls über Vortagesniveau (1,89 Prozent). Bei den viel beachteten 30-jährigen Staatsanleihen liegt die Rendite bei 2,90 Prozent, im Vergleich zu 2,85 Prozent am Vortag.
Wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 1. Oktober 2011 verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 6.000 auf 401.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 402.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 391.000 auf 395.000 nach oben korrigiert. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt fiel um 4.000 auf 414.000 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.
In den USA werden keine wichtigen Konjunkturdaten mehr erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (06.10.2011/alc/m/a)
So rentieren fünfjährige Staatsanleihen aktuell mit 0,98 Prozent über Vortagesniveau (0,95 Prozent). Bei zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt die Rendite derzeit bei 1,94 Prozent und damit ebenfalls über Vortagesniveau (1,89 Prozent). Bei den viel beachteten 30-jährigen Staatsanleihen liegt die Rendite bei 2,90 Prozent, im Vergleich zu 2,85 Prozent am Vortag.
Wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 1. Oktober 2011 verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 6.000 auf 401.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 402.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 391.000 auf 395.000 nach oben korrigiert. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt fiel um 4.000 auf 414.000 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.
In den USA werden keine wichtigen Konjunkturdaten mehr erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (06.10.2011/alc/m/a)


