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US-Anleihen schließen kaum verändert


14.09.11 22:50
anleihencheck.de

New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Staatsanleihen gingen am Mittwoch kaum verändert aus dem Handel. Erneut stand die Euro-Schuldenkrise im Fokus. Daneben gab es auch zahlreiche heimische Konjunkturdaten.

5-jährige Anleihen rentierten zuletzt mit 0,90 Prozent deutlich über dem Stand am letzten Handelstag von 0,89 Prozent. Die am Markt viel beachteten 10-jährigen Anleihen rentierten zuletzt mit 2,01 Prozent, nach 1,99 Prozent am vorigen Handelstag. Die Langläufer mit einer Laufzeit von 30 Jahren rentierten am Ende mit 3,30 Prozent, nach 3,32 Prozent am Dienstag.

Auf der Konjunkturseite gab es einige Neuigkeiten. Die Erzeugerpreise haben sich im August 2011 stabilisiert. Binnen Monatsfrist blieben die Preise unverändert. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise kletterten die Preise in der Kernrate um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld eine unveränderte Preisentwicklung bzw. eine Steigerung von 0,2 Prozent prognostiziert. Im Juli waren die Erzeugerpreise im Vormonatsvergleich um 0,2 Prozent angestiegen. Für die Kernrate war im Juli ein Plus von 0,4 Prozent verbucht worden.

Indes hat sich auch der Einzelhandelsumsatz in den USA im August 2011 stabilisiert. Auf Monatssicht blieben die Umsatzerlöse unverändert, während sie im Juli um 0,3 Prozent gestiegen waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,2 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche zogen die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent an. Experten waren von einem Plus von 0,3 Prozent ausgegangen, nach einer Zunahme um 0,3 Prozent im Vormonat.

Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte schließlich für die Woche zum 09. September 2011 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 6,3 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Minus von 4,9 Prozent gemeldet worden. Im Einzelnen stieg der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 7,0 Prozent, während der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 6,0 Prozent zulegte.

Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im Juli 2011 einen saisonbereinigten Anstieg gegenüber dem Vormonat aus. So lagen die Lagerbestände um 0,4 Prozent über dem Vormonatsniveau. Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. Im Vormonat war bei den Lagerbeständen ein Plus von revidiert 0,4 Prozent (vorläufig: +0,3 Prozent) ausgewiesen worden. Der Umsatz bei den Industrie- und Handelsunternehmen hat gegenüber dem Vormonat ein Plus von 0,7 Prozent verzeichnet. Im Vormonat wurde nur ein Zuwachs von 0,5 Prozent beim Umsatz der Industrie- und Handelsunternehmen ausgewiesen. (14.09.2011/alc/m/a)