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US-Anleihen nach erfolgreichem EU-Gipfel deutlich schwächer
27.10.11 15:28
anleihencheck.de
New York (anleihencheck.de) - US-Staatsanleihen zeigen sich am heutigen Donnerstag nach dem erfolgreichen EU-Gipfel kurz vor Börseneröffnung deutlich schwächer. Dabei belasten zusätzlich positive Konjunkturdaten.
So rentieren fünfjährige Staatsanleihen aktuell mit 1,15 Prozent über dem Vortagesniveau (1,06 Prozent). Bei zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt die Rendite derzeit bei 2,30 Prozent und damit ebenfalls über Vortagesniveau (2,20 Prozent). Bei den viel beachteten 30-jährigen Staatsanleihen liegt die Rendite bei 3,32 Prozent, im Vergleich zu 3,22 Prozent am Vortag.
Der Anleihehandel wurde dabei von der freundlichen Entwicklung der Aktienmärkte belastet. Die Anleger honorieren den Umstand, dass sich die EU-Staats- und Regierungschefs gestern auf umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung der Schuldenkrise verständigt haben. Dies erhöht die Risikobereitschaft der Investoren.
Die US-Wirtschaftsleistung ist im dritten Quartal 2011 mit beschleunigtem Tempo angewachsen. Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,5 Prozent, während Volkswirte einen Anstieg um 2,3 Prozent prognostiziert hatten. Im Vorquartal hatte sich das BIP der weltweit stärksten Volkswirtschaft nur um 1,3 Prozent erhöht.
Ferner hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 22. Oktober 2011 leicht verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 2.000 auf 402.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 402.000 prognostiziert hatten.
In den USA werden heute noch die anstehenden Hausverkäufe erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (27.10.2011/alc/m/a)
So rentieren fünfjährige Staatsanleihen aktuell mit 1,15 Prozent über dem Vortagesniveau (1,06 Prozent). Bei zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt die Rendite derzeit bei 2,30 Prozent und damit ebenfalls über Vortagesniveau (2,20 Prozent). Bei den viel beachteten 30-jährigen Staatsanleihen liegt die Rendite bei 3,32 Prozent, im Vergleich zu 3,22 Prozent am Vortag.
Die US-Wirtschaftsleistung ist im dritten Quartal 2011 mit beschleunigtem Tempo angewachsen. Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,5 Prozent, während Volkswirte einen Anstieg um 2,3 Prozent prognostiziert hatten. Im Vorquartal hatte sich das BIP der weltweit stärksten Volkswirtschaft nur um 1,3 Prozent erhöht.
Ferner hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 22. Oktober 2011 leicht verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 2.000 auf 402.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 402.000 prognostiziert hatten.
In den USA werden heute noch die anstehenden Hausverkäufe erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (27.10.2011/alc/m/a)


