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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer: VST Building Technologies-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" bewertet
07.06.19 13:00
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer zu der 7,00%-Anleihe der VST Building Technologies AG mit Laufzeit bis 2024 kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe als "durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)" (3,5 von 5 möglichen Sternen) einzustufen.
Die 2002 gegründete VST Building Technologies AG (VST AG) mit Sitz in Leopoldsdorf in der Nähe von Wien sei spezialisiert auf modernes, preiswertes und ökologisches Wohnen. Dabei blicke das Unternehmen im Geschäftsfeld Verbundsysteme mit bereits über 160 realisierten Projekten im Bereich der Entwicklung sowie der Produktion vorgefertigter Schalungselemente für Hochbaukonstruktionen auf eine mehr als zehnjährige Geschichte zurück.
Neben seinen Kernmärkten Österreich, Deutschland und Schweden bediene das Unternehmen Projekte in ganz Europa und sei durch den automatisierten Produktionsprozess in der Lage, sämtliche Verbundteile im Werk in Nitra in der Slowakei individuell auf Kundenwunsch vorzufertigen. Durch diese Zeit und Kosten sparende Vorarbeit finde auf der Baustelle im Anschluss nur noch die finale Endmontage statt. Mit dem Geschäftsfeld Technologietransfer und Werksanlagenverkauf (Bautechnologie) biete die VST AG eine zusätzliche Dienstleistung an.
Im Jahr 2018 hätten Österreich und Deutschland ein BIP-Wachstum von 2,8% beziehungsweise 1,8% verzeichnet. Auch 2019 werde weiterhin von einer positiven Entwicklung von 2,0% für Österreich und 1,8% für Deutschland ausgegangen. Grundsätzlich setze sich der gute Trend weiterhin fort. Dabei werde insbesondere die Baubranche, primär durch die von EZB-Chef Mario Draghi weiterhin fokussierte Niedrigzinspolitik, eine enorme Nachfrage erfahren. So würden auch die Analysten von PwC in einer Kurzstudie von 2018 weiterhin von einem deutlichen Wachstum ausgehen, welches vor allem durch das Unterangebot an privatem Wohnraum getrieben werde.
Diese Rahmenbedingungen würden somit sehr gute Voraussetzungen für die VST AG ergeben, die mit ihren vorgefertigten Verbundschalenprodukten als Produktlieferant für Bauprojekte innerhalb Europas für die nächsten Jahre gut aufgestellt sei. Aktuell sei die VST AG auch dabei, mit Hilfe des Lizenzgeschäftes Großbritannien zu erschließen. Insbesondere der Trend zu nachhaltigem Wohnen sei ein guter Umsatztreiber für das Unternehmen. Die ressourcenschonende und ökologische Bauweise mit Passivhauszertifizierung habe die Analysten der Imug Rating® überzeugt und sei als nachhaltig gem. der sogenannten "ESG Kriterien" eingestuft worden.
Das Jahr 2018 sei für die VST AG stark durch Umstrukturierungen geprägt gewesen. So sei der Geschäftsbereich Bautätigkeit durch die Veräußerung der VST Construction GmbH stark reduziert und Tätigkeiten im Bereich Rohbau lediglich für langjährige Geschäftspartner vorgenommen worden. So habe das Unternehmen 2018 Umsatzerlöse in Höhe von lediglich 12,1 Mio. Euro (Vj.: 16,1 Mio. Euro) erwirtschaftet. Trotz des Umsatzrückgangs habe mit 0,9 Mio. Euro ein nahezu gleichbleibendes EBITDA erwirtschaftet werden können (Vj.: 0,9 Mio. Euro). Das Unternehmen habe im Jahr 2018 im Vergleich zu dem Vorjahr ein positives Bilanzergebnis von 1,3 Mio. Euro ausweisen können. Maßgeblicher Treiber sei hier das Finanzergebnis mit 0,7 Mio. Euro gewesen, welches hauptsächlich auf der Minimierung der Finanzaufwendungen von 1,7 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro im Jahr 2018 beruhe.
Trotz des herausfordernden Geschäftsjahres 2018 besitze das Unternehmen eine weiterhin stabile Finanzlage. So hätten langfristige Verbindlichkeiten abgebaut und das Eigenkapital um über 3,0 Mio. Euro auf 10,4 Mio. Euro (Vj. 7,2 Mio. Euro) angehoben werden können. Mit einer Eigenkapitalquote von jetzt 42% sei die VST AG in der komfortablen Position, weiteres Wachstum durch mögliche Investitionen insbesondere in neuen Absatzmärkten unter anderem in Polen und China weiter anzutreiben.
Insgesamt rechne das Management im Jahr 2019 wieder mit einer Erhöhung der Kapazitätsauslastung und einem damit verbundenen Umsatzanstieg. Bereits in diesem Jahr unterzeichnete Projekte, welche die Grundauslastung für die nächsten Jahre sichern würden, würden dies bestätigen und den positiven Trend sowie die Wachstumschancen zeigen.
Die aktuell emittierte nicht nachrangige und unbesicherte Mittelstandsanleihe der VST Building Technologies AG sei mit einem Zinskupon von 7,00% p.a. (Zinstermin halbjährlich am 28.06. und 28.12.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 27.06.2024. Die Anleihe habe ein Gesamtvolumen von bis zu 15 Mio. Euro mit einer Stückelung von 1.000 Euro. Die Anleihe solle nach Abschluss der Zeichnungsphase am Open Market in Frankfurt notiert werden. Die Emittentin verpflichte sich in den Anleihebedingungen, jährliche Gewinnausschüttungen nur dann vorzunehmen, sofern das auf Grundlage des IFRS-Konzernabschlusses ermittelte Eigenkapital einen Wert von 10 Mio. Euro nicht unterschreite und zur Einhaltung einer Eigenkapitalquote von mindestens 25%. Anderenfalls erhöhe sich der Zinssatz der Anleihe um 0,5 Prozentpunkte.
In den Anleihebedingungen seien keine vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten nach Wahl der Emittentin vorgesehen. Die Mittel aus der Anleiheemission sollten im Wesentlichen zur Refinanzierung der Anleihe 13/19, die aktuell mit ca. 6,6 Mio. Euro valutiere, sowie die Mehrheits-Übernahme (51%) der PREMIUMVERBUND-TECHNIK Bau GmbH und die Ausweitung der Produktionskapazität des VST-Werks in Nitra (Slowakei) verwendet werden.
Das aktuelle Marktumfeld sowie die Einzigartigkeit der Verbundschalentechnik würden die VST Building Technologies AG zu einem Unternehmen mit attraktiven Wachstumsmöglichkeiten machen. Der nahezu automatisierte Produktionsprozess erlaube es, ressourcenschonend und zeitsparend zu arbeiten. Durch die Vollproduktion im Werk sei es möglich, sämtliche Verbundteile für die jeweiligen Bauprojekte vorzubereiten, welche auf der jeweiligen Baustelle nur noch zusammengefügt werden müssten. Die stabile Finanzlage, die langjährige Erfahrung des Managements sowie das gute Marktumfeld würden es dem Unternehmen erlauben, sich für die nächsten Jahre gut aufzustellen und die Umsätze weiter anzutreiben. Dies habe man mit der Avisierung neuer Märkte (Großbritannien, Polen) auch bereits getan. Auf Grundlage dieser Entwicklung in Verbindung mit der Rendite von 7,21% p.a. (auf Basis des Emissionskurses von 100%) bewerten wir die Anleihe der VST Building Technologies AG mit Laufzeit bis 2024 als "durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)" (3,5 von 5 möglichen Sternen), so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (07.06.2019/alc/n/a)
Die 2002 gegründete VST Building Technologies AG (VST AG) mit Sitz in Leopoldsdorf in der Nähe von Wien sei spezialisiert auf modernes, preiswertes und ökologisches Wohnen. Dabei blicke das Unternehmen im Geschäftsfeld Verbundsysteme mit bereits über 160 realisierten Projekten im Bereich der Entwicklung sowie der Produktion vorgefertigter Schalungselemente für Hochbaukonstruktionen auf eine mehr als zehnjährige Geschichte zurück.
Neben seinen Kernmärkten Österreich, Deutschland und Schweden bediene das Unternehmen Projekte in ganz Europa und sei durch den automatisierten Produktionsprozess in der Lage, sämtliche Verbundteile im Werk in Nitra in der Slowakei individuell auf Kundenwunsch vorzufertigen. Durch diese Zeit und Kosten sparende Vorarbeit finde auf der Baustelle im Anschluss nur noch die finale Endmontage statt. Mit dem Geschäftsfeld Technologietransfer und Werksanlagenverkauf (Bautechnologie) biete die VST AG eine zusätzliche Dienstleistung an.
Im Jahr 2018 hätten Österreich und Deutschland ein BIP-Wachstum von 2,8% beziehungsweise 1,8% verzeichnet. Auch 2019 werde weiterhin von einer positiven Entwicklung von 2,0% für Österreich und 1,8% für Deutschland ausgegangen. Grundsätzlich setze sich der gute Trend weiterhin fort. Dabei werde insbesondere die Baubranche, primär durch die von EZB-Chef Mario Draghi weiterhin fokussierte Niedrigzinspolitik, eine enorme Nachfrage erfahren. So würden auch die Analysten von PwC in einer Kurzstudie von 2018 weiterhin von einem deutlichen Wachstum ausgehen, welches vor allem durch das Unterangebot an privatem Wohnraum getrieben werde.
Diese Rahmenbedingungen würden somit sehr gute Voraussetzungen für die VST AG ergeben, die mit ihren vorgefertigten Verbundschalenprodukten als Produktlieferant für Bauprojekte innerhalb Europas für die nächsten Jahre gut aufgestellt sei. Aktuell sei die VST AG auch dabei, mit Hilfe des Lizenzgeschäftes Großbritannien zu erschließen. Insbesondere der Trend zu nachhaltigem Wohnen sei ein guter Umsatztreiber für das Unternehmen. Die ressourcenschonende und ökologische Bauweise mit Passivhauszertifizierung habe die Analysten der Imug Rating® überzeugt und sei als nachhaltig gem. der sogenannten "ESG Kriterien" eingestuft worden.
Trotz des herausfordernden Geschäftsjahres 2018 besitze das Unternehmen eine weiterhin stabile Finanzlage. So hätten langfristige Verbindlichkeiten abgebaut und das Eigenkapital um über 3,0 Mio. Euro auf 10,4 Mio. Euro (Vj. 7,2 Mio. Euro) angehoben werden können. Mit einer Eigenkapitalquote von jetzt 42% sei die VST AG in der komfortablen Position, weiteres Wachstum durch mögliche Investitionen insbesondere in neuen Absatzmärkten unter anderem in Polen und China weiter anzutreiben.
Insgesamt rechne das Management im Jahr 2019 wieder mit einer Erhöhung der Kapazitätsauslastung und einem damit verbundenen Umsatzanstieg. Bereits in diesem Jahr unterzeichnete Projekte, welche die Grundauslastung für die nächsten Jahre sichern würden, würden dies bestätigen und den positiven Trend sowie die Wachstumschancen zeigen.
Die aktuell emittierte nicht nachrangige und unbesicherte Mittelstandsanleihe der VST Building Technologies AG sei mit einem Zinskupon von 7,00% p.a. (Zinstermin halbjährlich am 28.06. und 28.12.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 27.06.2024. Die Anleihe habe ein Gesamtvolumen von bis zu 15 Mio. Euro mit einer Stückelung von 1.000 Euro. Die Anleihe solle nach Abschluss der Zeichnungsphase am Open Market in Frankfurt notiert werden. Die Emittentin verpflichte sich in den Anleihebedingungen, jährliche Gewinnausschüttungen nur dann vorzunehmen, sofern das auf Grundlage des IFRS-Konzernabschlusses ermittelte Eigenkapital einen Wert von 10 Mio. Euro nicht unterschreite und zur Einhaltung einer Eigenkapitalquote von mindestens 25%. Anderenfalls erhöhe sich der Zinssatz der Anleihe um 0,5 Prozentpunkte.
In den Anleihebedingungen seien keine vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten nach Wahl der Emittentin vorgesehen. Die Mittel aus der Anleiheemission sollten im Wesentlichen zur Refinanzierung der Anleihe 13/19, die aktuell mit ca. 6,6 Mio. Euro valutiere, sowie die Mehrheits-Übernahme (51%) der PREMIUMVERBUND-TECHNIK Bau GmbH und die Ausweitung der Produktionskapazität des VST-Werks in Nitra (Slowakei) verwendet werden.
Das aktuelle Marktumfeld sowie die Einzigartigkeit der Verbundschalentechnik würden die VST Building Technologies AG zu einem Unternehmen mit attraktiven Wachstumsmöglichkeiten machen. Der nahezu automatisierte Produktionsprozess erlaube es, ressourcenschonend und zeitsparend zu arbeiten. Durch die Vollproduktion im Werk sei es möglich, sämtliche Verbundteile für die jeweiligen Bauprojekte vorzubereiten, welche auf der jeweiligen Baustelle nur noch zusammengefügt werden müssten. Die stabile Finanzlage, die langjährige Erfahrung des Managements sowie das gute Marktumfeld würden es dem Unternehmen erlauben, sich für die nächsten Jahre gut aufzustellen und die Umsätze weiter anzutreiben. Dies habe man mit der Avisierung neuer Märkte (Großbritannien, Polen) auch bereits getan. Auf Grundlage dieser Entwicklung in Verbindung mit der Rendite von 7,21% p.a. (auf Basis des Emissionskurses von 100%) bewerten wir die Anleihe der VST Building Technologies AG mit Laufzeit bis 2024 als "durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)" (3,5 von 5 möglichen Sternen), so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (07.06.2019/alc/n/a)


