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GBC-Analyse: 5,75%-GECCI-Anleihe "überdurchschnittlich attraktiv" - Anleihenews
24.11.20 09:00
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - GBC Researchstudie - die Analysten der Augsburger GBC AG stufen die 5,75%-Anleihe der GECCI Investment KG als 'überdurchschnittlich attraktiv' ein und vergeben 4 von 5 GBC-Falken, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Begründet werde dies mit dem innovativen und vielversprechenden GECCI-Geschäftsmodell ("Mietübereignung") und den laut GBC über dem Marktdurchschnitt liegenden Finanzkennzahlen.
Die GECCI Investment KG diene als Finanzierungsvehikel für die GECCI Gruppe, bestehend aus der GECCI Investment KG, der GECCI GbR, der GECCI Immobilien KG und der GECCI ALLIANCE KG. Die GECCI Gruppe plane Ein- und Mehrfamilienhäuser zu bauen und diese mit einem innovativen Finanzierungskonzept anzubieten.
5,75%-GECCI-Anleihe 2020/25
ANLEIHE CHECK: Die GECCI-Anleihe 2020/25 (ISIN DE000A3E46C5 / WKN A3E46C) sei mit einem geplanten Volumen von bis zu 8 Mio. Euro und einem jährlichen Zinskupon von 5,75% ausgestattet. Das an der Börse Frankfurt gelistete Wertpapier habe eine Laufzeit von fünf Jahren (01.08.2020 bis 31.07.2025) und eine Stückelung von 1.000 Euro. Mit den eingeworbenen Mitteln solle der Eigenkapitalanteil beim Bau von Immobilien abgedeckt werden, welche dann über die Mietübereignung an Kunden verkauft werden sollten.
Konzept der Mietübereignung
Das Finanzierungskonzept der GECCI Investment KG nenne sich Mietübereignung und sei ein Neologismus der Gesellschaft. Hierbei miete ein Kunde ein Haus oder eine Wohnung über einen vorher festgelegten Zeitraum von 23 bis 32 Jahren. Anschließend gehe die Immobilie in sein Eigentum über. Die monatliche Belastung für den Kunden sei mit den ortsüblichen Mieten vergleichbar. Dabei werde von dem Kunden weder Eigenkapital am Anfang der Laufzeit noch eine Abschlussrate am Ende verlangt.
Zudem sei die Kaltmiete über die gesamte Laufzeit fest. Hierdurch sollte eine breite Kundenschicht angesprochen werden, welche entweder über kein ausreichendes Eigenkapital verfüge oder das lange Risiko einer Immobilienfinanzierung scheue. Aus GBC-Sicht sei das Konzept insbesondere für mittlere Einkommensschichten, die über noch keine größeren Ersparnisse verfügen würden, "attraktiv".
Geschäftsrisiko "niedrig"
Das Risiko dieses Geschäftsmodells werde von den GBC-Analysten für beide Parteien als niedrig eingestuft. Bei Zahlungsausfällen würde die GECCI eine Vertragskündigung vornehmen und die Immobilien anderweitig vermieten oder zu Marktpreisen verkaufen. Auf der anderen Seite sei der Kunde durch eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch abgesichert, behalte trotzdem die volle Flexibilität und könne während der Vertragslaufzeit, wie bei einem klassischen Mietvertrag, jederzeit kündigen und ausziehen. Er würde dabei das Recht für den Eigentumsübergang zum Ende der Laufzeit verlieren.
Attraktivität der Anleihe
Zur Analyse der Attraktivität der Anleihe habe GBC Research zwei Szenarien ausgearbeitet. Im ersten Szenario würden sie die Vollplatzierung der aktuell in der Emission stehenden Anleihe unterstellen. Im zweiten Szenario, was das Management für sehr realistisch halte, würden die GBC-Analysten für die kommenden fünf Jahre jedes Jahr eine neue Anleiheemission unterstellen. Hierdurch könnte ein deutlich schnelleres Wachstum erzielt, ein höherer Mietcashflow erzeugt und weitere Leverage-Effekte gehoben werden.
In beiden Szenarien hätten die GBC-Experten dabei einen jeweils positiven Zinsdienst ermitteln können. Über die gesamte Laufzeit der aktuellen Unternehmensanleihe wäre die GECCI, gemäß GBC-Schätzungen, in der Lage, die Finanzaufwendungen zu entrichten. Durch die hohe Planbarkeit der Mieteinnahmen sollten zuverlässige Cashflows erzeugt werden, welche nach Meinung der Analysten eine zuverlässige Zinstilgung gewährleisten sollten. Darüber hinaus weise die Gesellschaft einen Verschuldungsgrad auf, der als marktkonform einzustufen sei, so GBC.
Hinweis: Die vollständige Analyse könne man hier downloaden http://www.more-ir.de/d/21867.pdf
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 23.11.2020) (24.11.2020/alc/n/a)
Begründet werde dies mit dem innovativen und vielversprechenden GECCI-Geschäftsmodell ("Mietübereignung") und den laut GBC über dem Marktdurchschnitt liegenden Finanzkennzahlen.
Die GECCI Investment KG diene als Finanzierungsvehikel für die GECCI Gruppe, bestehend aus der GECCI Investment KG, der GECCI GbR, der GECCI Immobilien KG und der GECCI ALLIANCE KG. Die GECCI Gruppe plane Ein- und Mehrfamilienhäuser zu bauen und diese mit einem innovativen Finanzierungskonzept anzubieten.
5,75%-GECCI-Anleihe 2020/25
ANLEIHE CHECK: Die GECCI-Anleihe 2020/25 (ISIN DE000A3E46C5 / WKN A3E46C) sei mit einem geplanten Volumen von bis zu 8 Mio. Euro und einem jährlichen Zinskupon von 5,75% ausgestattet. Das an der Börse Frankfurt gelistete Wertpapier habe eine Laufzeit von fünf Jahren (01.08.2020 bis 31.07.2025) und eine Stückelung von 1.000 Euro. Mit den eingeworbenen Mitteln solle der Eigenkapitalanteil beim Bau von Immobilien abgedeckt werden, welche dann über die Mietübereignung an Kunden verkauft werden sollten.
Konzept der Mietübereignung
Das Finanzierungskonzept der GECCI Investment KG nenne sich Mietübereignung und sei ein Neologismus der Gesellschaft. Hierbei miete ein Kunde ein Haus oder eine Wohnung über einen vorher festgelegten Zeitraum von 23 bis 32 Jahren. Anschließend gehe die Immobilie in sein Eigentum über. Die monatliche Belastung für den Kunden sei mit den ortsüblichen Mieten vergleichbar. Dabei werde von dem Kunden weder Eigenkapital am Anfang der Laufzeit noch eine Abschlussrate am Ende verlangt.
Geschäftsrisiko "niedrig"
Das Risiko dieses Geschäftsmodells werde von den GBC-Analysten für beide Parteien als niedrig eingestuft. Bei Zahlungsausfällen würde die GECCI eine Vertragskündigung vornehmen und die Immobilien anderweitig vermieten oder zu Marktpreisen verkaufen. Auf der anderen Seite sei der Kunde durch eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch abgesichert, behalte trotzdem die volle Flexibilität und könne während der Vertragslaufzeit, wie bei einem klassischen Mietvertrag, jederzeit kündigen und ausziehen. Er würde dabei das Recht für den Eigentumsübergang zum Ende der Laufzeit verlieren.
Attraktivität der Anleihe
Zur Analyse der Attraktivität der Anleihe habe GBC Research zwei Szenarien ausgearbeitet. Im ersten Szenario würden sie die Vollplatzierung der aktuell in der Emission stehenden Anleihe unterstellen. Im zweiten Szenario, was das Management für sehr realistisch halte, würden die GBC-Analysten für die kommenden fünf Jahre jedes Jahr eine neue Anleiheemission unterstellen. Hierdurch könnte ein deutlich schnelleres Wachstum erzielt, ein höherer Mietcashflow erzeugt und weitere Leverage-Effekte gehoben werden.
In beiden Szenarien hätten die GBC-Experten dabei einen jeweils positiven Zinsdienst ermitteln können. Über die gesamte Laufzeit der aktuellen Unternehmensanleihe wäre die GECCI, gemäß GBC-Schätzungen, in der Lage, die Finanzaufwendungen zu entrichten. Durch die hohe Planbarkeit der Mieteinnahmen sollten zuverlässige Cashflows erzeugt werden, welche nach Meinung der Analysten eine zuverlässige Zinstilgung gewährleisten sollten. Darüber hinaus weise die Gesellschaft einen Verschuldungsgrad auf, der als marktkonform einzustufen sei, so GBC.
Hinweis: Die vollständige Analyse könne man hier downloaden http://www.more-ir.de/d/21867.pdf
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 23.11.2020) (24.11.2020/alc/n/a)


