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Falsche Orderabrechnungen bei der Zeichnung von Mittelstandsanleihen


15.04.13 10:56
fixed-income.org

Wolfratshausen (www.anleihencheck.de) - Anleger können Mittelstandsanleihen über ihre Bank oder Onlinebank mittels Börsenorder zeichnen, so "fixed-income.org" - Die Plattform für Emittenten und Investoren am Anleihemarkt.

Die Börsen würden den Anlegern bzw. ihren Banken bei der Zeichnung keine Börsengebühren berechnen. Mehrere Banken, darunter mindestens zwei große Onlinebanken, würden aber bei der Zeichnung von Mittelstandsanleihen neben ihrer Provision auch "Börsenplatzgebühren" berechnen.

Einigen Anlegern seien die zu Unrecht berechneten Gebühren bereits zurückerstattet worden. Dies jedoch erst, nachdem die betroffenen Investoren ihre Bank schriftlich dazu aufgefordert hätten. Allen anderen Anlegern seien die Gebühren aber nicht erstattet worden. Da die Fehler bei der Bankensoftware nach Informationen von fixed-income.org bislang nicht behoben worden seien, würden die Gebühren zumindest bei den nächsten Emissionen auch weiterhin fälschlicherweise berechnet.

Investoren, die Mittelstandsanleihen gezeichnet hätten, sollten daher unbedingt ihre Orderabrechnungen genau prüfen. Zu Unrecht berechnete "Börsenplatzgebühren" oder "Börsengebühren" sollten zurückgefordert werden. (15.04.2013/alc/n/a)