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Vor der FED-Sitzung: So tickt der neue Notenbankchef
21.03.18 12:30
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Am Mittwochabend wird die erste geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank FED unter der Ägide des neuen Chefs Jerome Powell verkündet, so die Experten von "FONDS professionell".
Analysten seien gespannt, wie er seine erste Pressekonferenz gestalten werde. Powells Vergangenheit als Investmentbanker und Anwalt unterscheide ihn grundlegend von seiner Vorgängerin, der Volkswirtin Janet Yellen, habe Yves Longchamp, Research-Leiter bei ETHENEA, gesagt. "Die große Frage, auf die Powell erste Antworten liefern wird, lautet: Wie muss eine sukzessive Straffung der Geldpolitik gestaltet werden, damit Preisstabilität, Wirtschaftswachstum und steigende Börsenkurse sichergestellt werden?"
Anleger hätten eine Zinsanhebung von 25 Basispunkten eingepreist. In dieser Hinsicht dürfte es keine Überraschungen geben, würden Vermögensprofis schätzen. Spannender sei die Frage nach der Forward Guidance der Notenbank, also der Kommunikation über die längerfristige Ausrichtung der Geldpolitik. "Wir gehen davon aus, dass die FED ihre Wachstumsprognose für die US-Wirtshaft erhöht und den darunter liegenden Inflationstrend als nachhaltig erachtet", habe Franck Dixmier, Anleihe-Chef bei Allianz Global Investors, gesagt. Das könnte dazu führen, dass sich die Zinserwartungen der Mitglieder des Offenmarktkomitees ändern würden.
Bisher würden Investoren für das laufende Jahr mit drei Zinsschritten rechnen, plus einem weiteren im kommenden Jahr. "Wir erwarten jedoch insgesamt drei oder vier Zinserhöhungen 2018, gefolgt von mindestens zwei weiteren 2019", so Dixmier. Auch ETHENEA-Experte Longchamp gehe davon aus, dass die FED auf ihrer anstehenden Pressekonferenz einen vierten Zinsschritt für das laufende Jahr ankündigen könnte. Generell stehe der neue FED-Präsident etwa in der Mitte zwischen Falken und Tauben und gelte als neutral, so Longchamp. "Damit ist er etwas offensiver als seine Vorgängerin." (21.03.2018/alc/n/a)
Analysten seien gespannt, wie er seine erste Pressekonferenz gestalten werde. Powells Vergangenheit als Investmentbanker und Anwalt unterscheide ihn grundlegend von seiner Vorgängerin, der Volkswirtin Janet Yellen, habe Yves Longchamp, Research-Leiter bei ETHENEA, gesagt. "Die große Frage, auf die Powell erste Antworten liefern wird, lautet: Wie muss eine sukzessive Straffung der Geldpolitik gestaltet werden, damit Preisstabilität, Wirtschaftswachstum und steigende Börsenkurse sichergestellt werden?"
Anleger hätten eine Zinsanhebung von 25 Basispunkten eingepreist. In dieser Hinsicht dürfte es keine Überraschungen geben, würden Vermögensprofis schätzen. Spannender sei die Frage nach der Forward Guidance der Notenbank, also der Kommunikation über die längerfristige Ausrichtung der Geldpolitik. "Wir gehen davon aus, dass die FED ihre Wachstumsprognose für die US-Wirtshaft erhöht und den darunter liegenden Inflationstrend als nachhaltig erachtet", habe Franck Dixmier, Anleihe-Chef bei Allianz Global Investors, gesagt. Das könnte dazu führen, dass sich die Zinserwartungen der Mitglieder des Offenmarktkomitees ändern würden.
Bisher würden Investoren für das laufende Jahr mit drei Zinsschritten rechnen, plus einem weiteren im kommenden Jahr. "Wir erwarten jedoch insgesamt drei oder vier Zinserhöhungen 2018, gefolgt von mindestens zwei weiteren 2019", so Dixmier. Auch ETHENEA-Experte Longchamp gehe davon aus, dass die FED auf ihrer anstehenden Pressekonferenz einen vierten Zinsschritt für das laufende Jahr ankündigen könnte. Generell stehe der neue FED-Präsident etwa in der Mitte zwischen Falken und Tauben und gelte als neutral, so Longchamp. "Damit ist er etwas offensiver als seine Vorgängerin." (21.03.2018/alc/n/a)


