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EZB tritt beim Anleihenkauf auf die Bremse
31.08.16 12:08
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank hat ihre umstrittenen Anleihenkäufe zuletzt zurückgefahren. Mit den Transaktionen will die EZB der Wirtschaft im Währungsraum einen Schub geben, so die Experten von "FONDS professionell".
Gegen der Ende der Sommerferien habe die Europäische Zentralbank (EZB) ihre umstrittenen Anleihenkäufe zurückgefahren, melde Reuters. In der Woche bis zum 26. August hätten die Währungshüter Staatstitel der Euro-Länder im Volumen von "nur" noch 10,31 Milliarden Euro in ihre Bücher genommen. In der Vorwoche seien es 11,86 Milliarden Euro gewesen. Die EZB und die nationalen Notenbanken hätten damit seit Start des Programms im März 2015 Staatspapiere im Umfang von knapp einer Billion Euro - genau gesagt: 990,81 Milliarden Euro - erworben.
Mit den Transaktionen würden die Zinswächter der Wirtschaft im Währungsraum einen Schub geben und die aus ihrer Sicht unerwünscht niedrige Inflation nach oben treiben wollen, möglichst in die Nähe von zwei Prozent. Durch die Käufe sollten die Anleihenzinsen gedrückt werden, wodurch diese Wertpapiere als Investment für Banken unattraktiv würden. Stattdessen sollten die Geldhäuser mehr Kredite an Firmen und Haushalte ausreichen, was der Wirtschaft zugutekommen würde.
Das Kaufprogramm solle noch mindestens bis Ende März 2017 laufen und dann ein Volumen von 1,74 Billionen Euro erreichen. Neben Staatsanleihen umfasse es Pfandbriefe, Regionalanleihen, Hypothekenpapiere und seit kurzem auch Firmenanleihen. Neben der Bundesbank würden sich die Notenbanken Italiens, Frankreichs, Spaniens, Belgiens und Finnlands an den Käufen von Firmenbonds beteiligen, die von der EZB koordiniert würden. (News vom 30.08.2016) (31.08.2016/alc/n/a)
Gegen der Ende der Sommerferien habe die Europäische Zentralbank (EZB) ihre umstrittenen Anleihenkäufe zurückgefahren, melde Reuters. In der Woche bis zum 26. August hätten die Währungshüter Staatstitel der Euro-Länder im Volumen von "nur" noch 10,31 Milliarden Euro in ihre Bücher genommen. In der Vorwoche seien es 11,86 Milliarden Euro gewesen. Die EZB und die nationalen Notenbanken hätten damit seit Start des Programms im März 2015 Staatspapiere im Umfang von knapp einer Billion Euro - genau gesagt: 990,81 Milliarden Euro - erworben.
Mit den Transaktionen würden die Zinswächter der Wirtschaft im Währungsraum einen Schub geben und die aus ihrer Sicht unerwünscht niedrige Inflation nach oben treiben wollen, möglichst in die Nähe von zwei Prozent. Durch die Käufe sollten die Anleihenzinsen gedrückt werden, wodurch diese Wertpapiere als Investment für Banken unattraktiv würden. Stattdessen sollten die Geldhäuser mehr Kredite an Firmen und Haushalte ausreichen, was der Wirtschaft zugutekommen würde.
Das Kaufprogramm solle noch mindestens bis Ende März 2017 laufen und dann ein Volumen von 1,74 Billionen Euro erreichen. Neben Staatsanleihen umfasse es Pfandbriefe, Regionalanleihen, Hypothekenpapiere und seit kurzem auch Firmenanleihen. Neben der Bundesbank würden sich die Notenbanken Italiens, Frankreichs, Spaniens, Belgiens und Finnlands an den Käufen von Firmenbonds beteiligen, die von der EZB koordiniert würden. (News vom 30.08.2016) (31.08.2016/alc/n/a)


