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Deutsche Anleihen weiter in der Verlustzone
25.10.11 15:41
anleihencheck.de
Frankfurt (anleihencheck.de) - Die deutschen Rentenpapiere weisen auch im Mittagshandel mehrheitlich Kursverluste aus. So fiel der Bund Future bisher um 0,15 Prozent auf 134,57 Punkte, während der Bobl-Future derzeit bei 121,53 Punkten (-0,02 Prozent) und der Schatz-Future bei 109,53 Punkten (+0,02 Prozent) notieren.
Hierzu dürfte u.a. beigetragen haben, dass sich die Stimmung der deutschen Verbraucher im Oktober 2011 leicht verbessert hat. Der GfK-Konsumklimaindikator prognostiziert für November einen Wert von 5,3 Punkten nach 5,2 Zählern im Oktober. Hinzu kommt, dass sich Spanien nur zu deutlich höheren Zinsen weiteres Kapital aufnehmen konnte.
Der Referenzkurs des Euro stieg bisher um 0,04 Prozent und notiert derzeit bei 1,3921 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Die Immobilienpreise in den USA sind im August 2011 gegenüber dem Vormonat angestiegen. Wie aus dem heute veröffentlichten S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, kletterten die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, nach einem Plus von 0,9 Prozent im Juli. Dabei habe sich das Preisniveau in 10 der 20 Städte im Vormonatsvergleich verbessert, hieß es weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde im Berichtszeitraum ein Rückgang der Häuserpreise um 3,8 Prozent ausgewiesen. In den USA werden heute zudem noch der FHFA-Hauspreisindex und das Verbrauchervertrauen erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (25.10.2011/alc/m/a)
Hierzu dürfte u.a. beigetragen haben, dass sich die Stimmung der deutschen Verbraucher im Oktober 2011 leicht verbessert hat. Der GfK-Konsumklimaindikator prognostiziert für November einen Wert von 5,3 Punkten nach 5,2 Zählern im Oktober. Hinzu kommt, dass sich Spanien nur zu deutlich höheren Zinsen weiteres Kapital aufnehmen konnte.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Die Immobilienpreise in den USA sind im August 2011 gegenüber dem Vormonat angestiegen. Wie aus dem heute veröffentlichten S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, kletterten die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, nach einem Plus von 0,9 Prozent im Juli. Dabei habe sich das Preisniveau in 10 der 20 Städte im Vormonatsvergleich verbessert, hieß es weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde im Berichtszeitraum ein Rückgang der Häuserpreise um 3,8 Prozent ausgewiesen. In den USA werden heute zudem noch der FHFA-Hauspreisindex und das Verbrauchervertrauen erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (25.10.2011/alc/m/a)


