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Deutsche Anleihen startet mit Verlusten in neue Handelswoche
10.10.11 11:04
anleihencheck.de
Frankfurt (anleihencheck.de) - Der Handel mit deutschen Rentenpapieren startet mit leichten Kursverlusten in die neue Handelswoche. So fiel der Bund Future bisher um 0,09 Prozent auf 135,29 Punkte, während der Bobl-Future derzeit bei 121,65 Punkten (-0,04 Prozent) und der Schatz-Future bei 109,53 Punkten (+0,00 Prozent) notieren.
Das Verarbeitende Gewerbe erzielte im August 2011 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts ein kräftiges Umsatzwachstum. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Umsatz arbeitstäglich- und preisbereinigt um 8,3 Prozent, nach 10,7 Prozent im Juli. Im Vergleich zum Vormonat wies der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt dagegen ein Minus von 0,4 Prozent aus, gegenüber einer Zunahme um 4,0 Prozent im Juli 2011.
Daneben sind die deutschen Ex- und Importe im August 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum angewachsen. So wurden im Berichtsmonat von Deutschland Waren im Wert von 85,3 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 73,5 Mrd. Euro eingeführt. Damit waren die deutschen Ausfuhren im August 2011 um 14,6 Prozent und die Einfuhren um 12,6 Prozent höher als im August 2010. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Juli 2011 um 3,5 Prozent zu, während bei den Einfuhren keine Veränderungen zu verzeichnen waren.
Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist im Juli 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gesunken. So belief sich die Gesamtzahl auf 13.356 Insolvenzen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat schrumpfte die Gesamtzahl der gestellten Insolvenzanträge damit um 7,4 Prozent. Hierbei entfielen 2.504 auf Unternehmen (-9,3 Prozent) und 10.852 auf andere Schuldner (-7,0 Prozent). Die Verbraucher verbuchten ein Minus von 7,4 Prozent auf 8.656 Insolvenzanträge.
Der Referenzkurs des Euro stieg bisher um 1,28 Prozent und notiert derzeit bei 1,3566 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
In den USA werden heute keine wichtigen Konjunkturdaten erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (10.10.2011/alc/m/a)
Das Verarbeitende Gewerbe erzielte im August 2011 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts ein kräftiges Umsatzwachstum. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Umsatz arbeitstäglich- und preisbereinigt um 8,3 Prozent, nach 10,7 Prozent im Juli. Im Vergleich zum Vormonat wies der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt dagegen ein Minus von 0,4 Prozent aus, gegenüber einer Zunahme um 4,0 Prozent im Juli 2011.
Daneben sind die deutschen Ex- und Importe im August 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum angewachsen. So wurden im Berichtsmonat von Deutschland Waren im Wert von 85,3 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 73,5 Mrd. Euro eingeführt. Damit waren die deutschen Ausfuhren im August 2011 um 14,6 Prozent und die Einfuhren um 12,6 Prozent höher als im August 2010. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Juli 2011 um 3,5 Prozent zu, während bei den Einfuhren keine Veränderungen zu verzeichnen waren.
Der Referenzkurs des Euro stieg bisher um 1,28 Prozent und notiert derzeit bei 1,3566 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
In den USA werden heute keine wichtigen Konjunkturdaten erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (10.10.2011/alc/m/a)


