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Deutsche Anleihen stärker, Wirtschaftsstimmung in der EU trübt ein
30.08.11 18:30
anleihencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Deutsche Anleihen tendierten heute stärker, nachdem sich die Wirtschaftsstimmung in der EU im August eingetrübt hat. Ferner hat sich das Verbrauchervertrauen in den USA verschlechtert. Der Bund Future gewann zuletzt 0,66 Prozent auf 135,28 Punkte, während der Bobl-Future um 0,45 Prozent auf 122,26 Punkte zulegte. Der Schatz-Future notierte bei 109,46 Punkten (+0,16 Prozent).
Der Referenzkurs des Euro verliert aktuell 0,55 Prozent und notiert bei 1,4434 US-Dollar.
Der Sammel-Index zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in der gesamten Union (EU27) sank im August 2011 auf 97,3 Punkte, nach 102,3 Punkten im Juli. Ferner gab der Index für die Eurozone auf 98,3 Zähler nach, während er im Vormonat bei 103,0 Punkten gelegen hatte. Auch das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im August 2011 eingetrübt. So verringerte sich der entsprechende Indexstand auf 0,07 Punkte, nach revidiert 0,44 (vorläufig 0,45) Punkten im Vormonat und 0,67 Punkten im August 2010.
Darüber hinaus hat sich das US-Verbrauchervertrauen im August 2011 verschlechtert. Laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board schrumpfte der entsprechende Index auf 44,5 Punkte, nach revidiert 59,2 (vorläufig: 59,5) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 52,0 Punkten erwartet. Der Verbrauchervertrauens-Index beruht auf den Umfrageergebnissen von etwa 5.000 Haushalten. Er dient als Signal für die Konsumausgaben, die etwa 70 Prozent der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.
Die Immobilienpreise in den USA sind derweil im Juni 2011 gegenüber dem Vormonat angestiegen. Wie aus dem heute veröffentlichten S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, kletterten die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent, nach einem Plus von 1,0 Prozent im Mai. Dabei habe sich das Preisniveau in 19 der 20 Städte im Vormonatsvergleich verbessert, hieß es weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde im Berichtszeitraum ein Rückgang der Häuserpreise um 4,5 Prozent ausgewiesen. (30.08.2011/alc/m/a)
Der Referenzkurs des Euro verliert aktuell 0,55 Prozent und notiert bei 1,4434 US-Dollar.
Darüber hinaus hat sich das US-Verbrauchervertrauen im August 2011 verschlechtert. Laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board schrumpfte der entsprechende Index auf 44,5 Punkte, nach revidiert 59,2 (vorläufig: 59,5) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 52,0 Punkten erwartet. Der Verbrauchervertrauens-Index beruht auf den Umfrageergebnissen von etwa 5.000 Haushalten. Er dient als Signal für die Konsumausgaben, die etwa 70 Prozent der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.
Die Immobilienpreise in den USA sind derweil im Juni 2011 gegenüber dem Vormonat angestiegen. Wie aus dem heute veröffentlichten S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, kletterten die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent, nach einem Plus von 1,0 Prozent im Mai. Dabei habe sich das Preisniveau in 19 der 20 Städte im Vormonatsvergleich verbessert, hieß es weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde im Berichtszeitraum ein Rückgang der Häuserpreise um 4,5 Prozent ausgewiesen. (30.08.2011/alc/m/a)


