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Deutsche Anleihen setzen Höhenflug nach Fed-Kommentar fort
22.09.11 15:38
anleihencheck.de
Frankfurt (anleihencheck.de) - Die deutschen Rentenpapiere können ihre kräftigen Kursgewinne im Mittagshandel noch ausbauen. So stieg der Bund Future bisher um 0,84 Prozent auf 138,96 Punkte, während der Bobl-Future derzeit bei 123,17 Punkten (+0,46 Prozent) und der Schatz-Future bei 110,00 Punkten (+0,11 Prozent) notieren.
Gestern Abend hatten sich die US-Währungshüter pessimistisch zu den Konjunkturaussichten geäußert und vor signifikanten Abwärtsrisiken gewarnt. Dies drückt auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Deutsche Staatstitel werden vor diesem Hintergrund als sicherer Hafen aufgesucht. Ferner hat die US-Notenbank ein 400 Mrd. US-Dollar "Twist"-Programm beschlossen und die Leitzinsen erwartungsgemäß bei 0,0 bis 0,25 Prozent belassen.
Weiteren Angaben zufolge sank bei der Auktion einer zehnjährigen Bundesanleihe der Zinssatz erstmals unter die Marke von 2 Prozent. Hierdurch kann Deutschland Milliarden an Zinskosten einsparen.
Der Referenzkurs des Euro fiel bisher um 0,93 Prozent und notiert derzeit bei 1,3447 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 17. September 2011 verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 9.000 auf 423.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 418.000 prognostiziert hatten. In den USA werden heute noch die Frühindikatoren und der FHFA-Hauspreisindex erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (22.09.2011/alc/m/a)
Gestern Abend hatten sich die US-Währungshüter pessimistisch zu den Konjunkturaussichten geäußert und vor signifikanten Abwärtsrisiken gewarnt. Dies drückt auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Deutsche Staatstitel werden vor diesem Hintergrund als sicherer Hafen aufgesucht. Ferner hat die US-Notenbank ein 400 Mrd. US-Dollar "Twist"-Programm beschlossen und die Leitzinsen erwartungsgemäß bei 0,0 bis 0,25 Prozent belassen.
Der Referenzkurs des Euro fiel bisher um 0,93 Prozent und notiert derzeit bei 1,3447 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 17. September 2011 verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 9.000 auf 423.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 418.000 prognostiziert hatten. In den USA werden heute noch die Frühindikatoren und der FHFA-Hauspreisindex erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (22.09.2011/alc/m/a)


