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Deutsche Anleihen präsentieren sich freundlich
13.10.11 11:03
anleihencheck.de
Frankfurt (anleihencheck.de) - Der Handel mit deutschen Rentenpapieren zeigt sich am Morgen vor dem Hintergrund schwächerer Börsen mit klaren Kursgewinnen. So stieg der Bund Future bisher um 0,22 Prozent auf 133,86 Punkte, während der Bobl-Future derzeit bei 121,04 Punkten (+0,09 Prozent) und der Schatz-Future bei 109,39 Punkten (+0,01 Prozent) notieren.
Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, hat sich die Inflation in Deutschland im September 2011 mit höherem Tempo fortgesetzt. So belief sich die Inflationsrate auf 2,6 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,4 Prozent im August 2011 und 1,3 Prozent im September 2010. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit weiter überschritten. Auf Monatssicht stiegen die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte um 0,1 Prozent, während sie im Vormonat stabil geblieben waren und im Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gesunken waren.
Der Referenzkurs des Euro fiel bisher um 0,25 Prozent und notiert derzeit bei 1,3741 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
In den USA werden heute die wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Handelsbilanz und der Staatshaushalt erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (13.10.2011/alc/m/a)
Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, hat sich die Inflation in Deutschland im September 2011 mit höherem Tempo fortgesetzt. So belief sich die Inflationsrate auf 2,6 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,4 Prozent im August 2011 und 1,3 Prozent im September 2010. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit weiter überschritten. Auf Monatssicht stiegen die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte um 0,1 Prozent, während sie im Vormonat stabil geblieben waren und im Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gesunken waren.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
In den USA werden heute die wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Handelsbilanz und der Staatshaushalt erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (13.10.2011/alc/m/a)


