Erweiterte Funktionen
Deutsche Anleihen legen deutlich zu
02.09.11 15:04
anleihencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Rentenpapiere können ihre Kursgewinne im Mittagshandel kräftig ausweiten. So stieg der Bund Future bisher um 0,98 Prozent auf 136,62 Punkte, während der Bobl-Future derzeit bei 122,95 Punkten (+0,61 Prozent) und der Schatz-Future bei 109,77 Punkten (+0,24 Prozent) notieren. Die schwachen Aktienmärkte treiben heute die Anleihen an.Das unsichere Marktunfeld stärkt die die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie deutschen Staatstiteln.
Der Referenzkurs des Euro fiel bisher um 0,04 Prozent und notiert derzeit bei 1,4262 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im August 2011 stabilisiert. Dies teilte das US-Arbeitsministerium in Washington am Freitag mit. So blieb die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft unverändert gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 70.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Plus von revidiert 85.000 im Juli. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 17.000, nach einem Zuwachs von 156.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 110.000 gelautet. Ferner verharrte die Arbeitslosenquote bei 9,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat schon bei 9,1 Prozent gestanden hatte. Auch Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 9,1 Prozent gerechnet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (02.09.2011/alc/m/a)
Der Referenzkurs des Euro fiel bisher um 0,04 Prozent und notiert derzeit bei 1,4262 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im August 2011 stabilisiert. Dies teilte das US-Arbeitsministerium in Washington am Freitag mit. So blieb die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft unverändert gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 70.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Plus von revidiert 85.000 im Juli. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 17.000, nach einem Zuwachs von 156.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 110.000 gelautet. Ferner verharrte die Arbeitslosenquote bei 9,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat schon bei 9,1 Prozent gestanden hatte. Auch Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 9,1 Prozent gerechnet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (02.09.2011/alc/m/a)


