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Deutsche Anleihen drehen nach Inflationsdaten ins Minus
28.09.11 15:29
anleihencheck.de
Frankfurt (anleihencheck.de) - Die deutschen Rentenpapiere sind nach anfänglichen Gewinnen im Mittagshandel in die Verlustzone gefallen. So fiel der Bund Future bisher um 0,21 Prozent auf 135,60 Punkte, während der Bobl-Future derzeit bei 121,66 Punkten (-0,18 Prozent) und der Schatz-Future bei 109,57 Punkten (-0,08 Prozent) notieren.
Verantwortlich hierfür ist die gestiegene Inflation. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, wird sich der Verbraucherpreisindex im September voraussichtlich um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Einen höheren Anstieg zeigten die Verbraucherpreise zuletzt im September 2008. Ein anhaltender Inflationsdruck würde den Zinssenkungsspielraum der EZB einschränken.
Der Referenzkurs des Euro stieg bisher um 0,26 Prozent und notiert derzeit bei 1,3619 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 23. September 2011 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 9,3 Prozent. In der Vorwoche war nur ein Plus von 0,6 Prozent gemeldet worden. Ferner ist der Auftragseingang langlebiger Güter im August 2011 gesunken. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 0,1 Prozent unter dem Vormonatsniveau, wogegen Volkswirte eine Zunahme um 0,1 Prozent prognostiziert hatten. Für Juli war ein Plus von 4,1 Prozent ermittelt worden. In den USA wird heute noch der Ölmarktbericht erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (28.09.2011/alc/m/a)
Verantwortlich hierfür ist die gestiegene Inflation. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, wird sich der Verbraucherpreisindex im September voraussichtlich um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Einen höheren Anstieg zeigten die Verbraucherpreise zuletzt im September 2008. Ein anhaltender Inflationsdruck würde den Zinssenkungsspielraum der EZB einschränken.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 23. September 2011 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 9,3 Prozent. In der Vorwoche war nur ein Plus von 0,6 Prozent gemeldet worden. Ferner ist der Auftragseingang langlebiger Güter im August 2011 gesunken. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 0,1 Prozent unter dem Vormonatsniveau, wogegen Volkswirte eine Zunahme um 0,1 Prozent prognostiziert hatten. Für Juli war ein Plus von 4,1 Prozent ermittelt worden. In den USA wird heute noch der Ölmarktbericht erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (28.09.2011/alc/m/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


