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Deutsche Anleihen bauen Gewinne aus
13.10.11 15:21
anleihencheck.de
Frankfurt (anleihencheck.de) - Die deutschen Rentenpapiere können ihre morgendlichen Gewinne am Mittag vor dem Hintergrund der jüngsten Aussagen der EZB ausbauen. So stieg der Bund Future bisher um 0,35 Prozent auf 134,03 Punkte, während der Bobl-Future derzeit bei 121,17 Punkten (+0,20 Prozent) und der Schatz-Future bei 109,46 Punkten (+0,08 Prozent) notieren.
Wie das Statistische Bundesamt heute Morgen mitteilte, hat sich die Inflation in Deutschland im September 2011 mit höherem Tempo fortgesetzt. So belief sich die Inflationsrate auf 2,6 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,4 Prozent im August 2011 und 1,3 Prozent im September 2010. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit weiter überschritten. Auf Monatssicht stiegen die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte um 0,1 Prozent, während sie im Vormonat stabil geblieben waren und im Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gesunken waren.
Die Europäische Zentralbank (EZB) geht für die zweite Hälfte des laufenden Jahres angesichts der unsicheren Gesamtsituation an den internationalen Finanzmärkten weiterhin von Beeinträchtigungen des Wirtschaftswachstums in der Euro-Zone aus. Gleichzeitig sprach sich die Europäische Zentralbank in ihrem aktuellen Monatsbericht weiterhin gegen eine Beteiligung des privaten Sektors bei der Bewältigung der Schuldenkrise im Euro-Raum aus.
Der Referenzkurs des Euro fiel bisher um 0,30 Prozent und notiert derzeit bei 1,3735 US-Dollar. Ein hoher Euro-Kurs signalisiert, das Kapital in den Euroraum fließt, welches dann auch am Renten- oder Aktienmarkt investiert wird. Bei einem steigenden Euro-Kurs profitieren Anleger außerhalb der Eurozone sowohl vom Anstieg der Anleihekurse als auch der Wechselkurse.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 8. Oktober 2011 leicht verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 1.000 auf 404.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 406.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 401.000 auf 405.000 nach oben korrigiert. Daneben blieb das US-Handelsbilanzdefizit im August 2011 nach Angaben des US-Handelsministeriums stabil. So verharrte es bei 45,6 Mrd. US-Dollar, während Volkswirte zuvor ein Defizit von 46,1 Mrd. US-Dollar prognostiziert hatten. Im Juli wurde ebenfalls ein Passivsaldo von revidiert 45,6 (vorläufig: 44,8) Mrd. US-Dollar verbucht.
In den USA wird heute noch der Staatshaushalt erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (13.10.2011/alc/m/a)
Wie das Statistische Bundesamt heute Morgen mitteilte, hat sich die Inflation in Deutschland im September 2011 mit höherem Tempo fortgesetzt. So belief sich die Inflationsrate auf 2,6 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,4 Prozent im August 2011 und 1,3 Prozent im September 2010. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent wird damit weiter überschritten. Auf Monatssicht stiegen die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte um 0,1 Prozent, während sie im Vormonat stabil geblieben waren und im Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gesunken waren.
Die Europäische Zentralbank (EZB) geht für die zweite Hälfte des laufenden Jahres angesichts der unsicheren Gesamtsituation an den internationalen Finanzmärkten weiterhin von Beeinträchtigungen des Wirtschaftswachstums in der Euro-Zone aus. Gleichzeitig sprach sich die Europäische Zentralbank in ihrem aktuellen Monatsbericht weiterhin gegen eine Beteiligung des privaten Sektors bei der Bewältigung der Schuldenkrise im Euro-Raum aus.
Zuletzt hat die EZB im Juli 2011 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben, womit sich die Rendite der Rentenpapiere erhöht. Anleihe-Kurse bewegen sich entgegengesetzt zu ihren Renditen.
Wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 8. Oktober 2011 leicht verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 1.000 auf 404.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 406.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 401.000 auf 405.000 nach oben korrigiert. Daneben blieb das US-Handelsbilanzdefizit im August 2011 nach Angaben des US-Handelsministeriums stabil. So verharrte es bei 45,6 Mrd. US-Dollar, während Volkswirte zuvor ein Defizit von 46,1 Mrd. US-Dollar prognostiziert hatten. Im Juli wurde ebenfalls ein Passivsaldo von revidiert 45,6 (vorläufig: 44,8) Mrd. US-Dollar verbucht.
In den USA wird heute noch der Staatshaushalt erwartet. Gute Konjunkturmeldungen lösen an den Rentenmärkten in der Regel bei steigenden Renditen fallende Kurse aus. (13.10.2011/alc/m/a)


