Erweiterte Funktionen
Bunds sollten ihr Range-Trading fortsetzen
15.02.12 11:59
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Das ursprünglich für heute angesetzte Euro-Gruppentreffen ist verschoben worden (heute stattdessen Telefonkonferenz), nachdem Griechenland in der gesetzten Frist noch nicht die Zweifel an seinem Reformwillen ausgeräumt hat, so die Analysten der BayernLB.
Unter anderem hätten noch die von den griechischen Parteien geforderten Zusicherungen über die Umsetzung des Sparprogramms gefehlt, die u.a. vor dem Hintergrund der anstehenden Neuwahlen gefordert würden. Zudem würden Gerüchte besagen, dass Notenbanker an einer ausreichend hohen Beteiligung des Privatsektors an einem Schuldenschnitt zweifeln würden (das offizielle Angebot für einen Anleiheumtausch werde Griechenland wohl am Freitag vorlegen). Ohne ausreichende Beteiligung des Privatsektors könnte aber auch die Bewilligung des möglichen zweiten Rettungspakets in den nationalen Parlamenten ins Stocken geraten. Vor dem Hintergrund dieser vielfältigen und miteinander verquickten Unsicherheiten sollten Bunds ihr Range-Trading fortsetzen.
Die US-Industrieproduktion habe im Januar wohl expandiert (gestiegene Beschäftigung und Wochenarbeitszeit). Jedoch hätten die ungewöhnlich milden Temperaturen für einen geringen Heizbedarf gesorgt. Für den Empire State Index rechne man im Februar mit einem leichten Anstieg.
Die deutschen und französischen BIP-Zahlen hätten leicht positiv überrascht. Zudem würden die geringen tatsächlichen Rezessionsgefahren für den Kern-Euroraum vom Markt mittlerweile realistischer gesehen werden. Die Marktauswirkungen würden die Analysten für begrenzt halten.
In den Minutes der letzten FED-Sitzung (heute Abend 20:00 Uhr) dürfte sich eine Einschätzung zur erwarteten Entwicklung der FED-Bilanzsumme finden und damit auch Informationen über den Umfang möglicher zusätzlicher Anleihekäufe. (15.02.2012/alc/m/a)
Unter anderem hätten noch die von den griechischen Parteien geforderten Zusicherungen über die Umsetzung des Sparprogramms gefehlt, die u.a. vor dem Hintergrund der anstehenden Neuwahlen gefordert würden. Zudem würden Gerüchte besagen, dass Notenbanker an einer ausreichend hohen Beteiligung des Privatsektors an einem Schuldenschnitt zweifeln würden (das offizielle Angebot für einen Anleiheumtausch werde Griechenland wohl am Freitag vorlegen). Ohne ausreichende Beteiligung des Privatsektors könnte aber auch die Bewilligung des möglichen zweiten Rettungspakets in den nationalen Parlamenten ins Stocken geraten. Vor dem Hintergrund dieser vielfältigen und miteinander verquickten Unsicherheiten sollten Bunds ihr Range-Trading fortsetzen.
Die deutschen und französischen BIP-Zahlen hätten leicht positiv überrascht. Zudem würden die geringen tatsächlichen Rezessionsgefahren für den Kern-Euroraum vom Markt mittlerweile realistischer gesehen werden. Die Marktauswirkungen würden die Analysten für begrenzt halten.
In den Minutes der letzten FED-Sitzung (heute Abend 20:00 Uhr) dürfte sich eine Einschätzung zur erwarteten Entwicklung der FED-Bilanzsumme finden und damit auch Informationen über den Umfang möglicher zusätzlicher Anleihekäufe. (15.02.2012/alc/m/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


