Erweiterte Funktionen
Bundesfinanzagentur stockt zehnjährige Bundesanleihe zum vierten Mal auf - Anleihenews
20.04.18 11:30
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die Bundesfinanzagentur hat am Mittwoch die mit einem Kupon von 0,50 Prozent ausgestattete zehnjährige Bundesanleihe (ISIN DE0001102440 / WKN 110244) zum vierten Mal aufgestockt, so die Börse Stuttgart.
Den Bietern seien 2,456 Milliarden Euro zugeteilt worden, 544 Millionen Euro habe der Bund in den Eigenbestand genommen. Die rechnerische Durchschnittsrendite habe bei 0,51 Prozent gelegen.
Am Donnerstagvormittag sei die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen auf 0,56 Prozent angestiegen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sei auf 158,63 Zähler abgerutscht.
Spürbare Kursgewinne hätten in der Handelswoche britische Staatsanleihen verbucht, die von schwachen Inflationsdaten profitiert hätten. Die Statistikbehörde ONS habe für März eine Inflationsrate von 2,5 Prozent gemeldet. Das sei zwar mehr als das Ziel der Bank of England von zwei Prozent, aber weniger als am Markt erwartet worden sei. Die Teuerung habe sich zudem seit Jahresbeginn deutlich abgeschwächt. Eine Zinsanhebung der britischen Notenbank im Mai, die vor den Zahlen als ausgemacht gegolten habe, werde somit wieder ein Stück weit in Zweifel gezogen.
Die Inflationsdaten aus dem Euroraum hätten kaum Auswirkung auf den Anleihemarkt gehabt. Mit 1,3 Prozent seien die Verbraucherpreise im März schwächer gestiegen als zunächst ermittelt. Die Auswirkungen auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) dürften sich aber in Grenzen halten, weil der Spielraum der EZB für zusätzliche Wertpapierkäufe als begrenzt gelte und Zinsanhebungen in der kurzen Frist nicht erwartet würden. (20.04.2018/alc/n/a)
Den Bietern seien 2,456 Milliarden Euro zugeteilt worden, 544 Millionen Euro habe der Bund in den Eigenbestand genommen. Die rechnerische Durchschnittsrendite habe bei 0,51 Prozent gelegen.
Spürbare Kursgewinne hätten in der Handelswoche britische Staatsanleihen verbucht, die von schwachen Inflationsdaten profitiert hätten. Die Statistikbehörde ONS habe für März eine Inflationsrate von 2,5 Prozent gemeldet. Das sei zwar mehr als das Ziel der Bank of England von zwei Prozent, aber weniger als am Markt erwartet worden sei. Die Teuerung habe sich zudem seit Jahresbeginn deutlich abgeschwächt. Eine Zinsanhebung der britischen Notenbank im Mai, die vor den Zahlen als ausgemacht gegolten habe, werde somit wieder ein Stück weit in Zweifel gezogen.
Die Inflationsdaten aus dem Euroraum hätten kaum Auswirkung auf den Anleihemarkt gehabt. Mit 1,3 Prozent seien die Verbraucherpreise im März schwächer gestiegen als zunächst ermittelt. Die Auswirkungen auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) dürften sich aber in Grenzen halten, weil der Spielraum der EZB für zusätzliche Wertpapierkäufe als begrenzt gelte und Zinsanhebungen in der kurzen Frist nicht erwartet würden. (20.04.2018/alc/n/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 96,537 € | 96,473 € | 0,064 € | +0,07% | 17.04./07:45 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0001102440 | 110244 | 97,23 € | 96,02 € | |
Werte im Artikel
21.06.18
, Baader Bank
EUB: Das Orakel von Sintra




