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Bund verdient an Schuldenkrise
10.01.12 09:27
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Die anhaltend große Unsicherheit auf Seite der Marktteilnehmer hat es Deutschland gestern erlaubt, 6-M Bubills mit negativer Rendite zu platzieren, so die Analysten der BayernLB.
Die durchschnittliche Rendite habe bei minus 0,0122 Prozent gelegen, die Nachfrage bei sieben Mrd. Euro; die Auktion sei 1,8-fach überzeichnet gewesen. Die Rendite der 2J Bund habe mit etwa 0,135% ein neues Allzeittief markiert. Die Kurve habe sich mit knapp 2 Bp geringfügig vom kurzen Ende her versteilt.
Merkozy hätten Griechenland gestern ermahnt, die angekündigten Reformen zur Sanierung der Staatsfinanzen inklusive der Umschuldung schnell umzusetzen. Andernfalls werde es keine weiteren Hilfen geben. Gerüchten zufolge sei ein Disput entbrannt zwischen Gläubigern mit einer Kreditversicherung (CDS) und solchen ohne. Da bei einer Einigung auf einen freiwilligen Schuldenschnitt keine CDS-Zahlungen erfolgt seien, seien die CDS Halter leer ausgegangen. Für solche Banken gebe es somit keinen Anreiz, sich an einer Umschuldung zu beteiligen. Frau Merkel habe Frankreichs Drängen auf Einführung einer Transaktionssteuer unterstützt. Auch eine Einführung nur in der Euro-Zone sei vorstellbar. Sie habe aber betont, dass in ihrer Regierung hierüber kein Konsens bestehe.
Einen überraschenden Schwenk habe die IWF-Chefin Lagarde vollzogen, die nunmehr glaube, Europa könne eine Rezession vermeiden. Sie sei optimistischer, da sich die Euro-Zone in den vergangenen 18 Monaten "massiv verändert" habe.
Die EZB habe vergangene Woche Staatsanleihen im Volumen von 1,1 Mrd. Euro gekauft, nach 0,462 Mrd. Euro in der Vorwoche. Trotz des Anstiegs sei das Volumen der wöchentlichen Interventionskäufe damit auch zu Beginn des neuen Jahres sehr gering gewesen. Bei leerem Datenkalender und nach dem die geringen Erwartungen nicht enttäuschenden Auftakt der US-Berichtssaison durch Alcoa dürfte sich der volatile Seitwärtshandel von Bunds fortsetzen. J.P. Morgan werde am Freitag berichten. (10.01.2012/alc/m/a)
Die durchschnittliche Rendite habe bei minus 0,0122 Prozent gelegen, die Nachfrage bei sieben Mrd. Euro; die Auktion sei 1,8-fach überzeichnet gewesen. Die Rendite der 2J Bund habe mit etwa 0,135% ein neues Allzeittief markiert. Die Kurve habe sich mit knapp 2 Bp geringfügig vom kurzen Ende her versteilt.
Einen überraschenden Schwenk habe die IWF-Chefin Lagarde vollzogen, die nunmehr glaube, Europa könne eine Rezession vermeiden. Sie sei optimistischer, da sich die Euro-Zone in den vergangenen 18 Monaten "massiv verändert" habe.
Die EZB habe vergangene Woche Staatsanleihen im Volumen von 1,1 Mrd. Euro gekauft, nach 0,462 Mrd. Euro in der Vorwoche. Trotz des Anstiegs sei das Volumen der wöchentlichen Interventionskäufe damit auch zu Beginn des neuen Jahres sehr gering gewesen. Bei leerem Datenkalender und nach dem die geringen Erwartungen nicht enttäuschenden Auftakt der US-Berichtssaison durch Alcoa dürfte sich der volatile Seitwärtshandel von Bunds fortsetzen. J.P. Morgan werde am Freitag berichten. (10.01.2012/alc/m/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
Werte im Artikel
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie



