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Anleihen Italien: Nach Standard & Poor's senkt nun auch Moody's den Daumen
05.10.11 11:32
anleihencheck.de
Rom (anleihencheck.de) - Die US-amerikanische Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsnote Italiens gestern deutlich herabgesetzt.
Wie Moody's mitteilte, wurde das Rating um drei Stufen von "Aa2" auf "A2" gesenkt. Darüber hinaus wurde die Bonitätsnote mit einem negativen Ausblick versehen. Die Ratingagentur begründete die Maßnahme mit der hohen Staatsverschuldung Italiens. Ferner wurde auf die zunehmenden konjunkturellen Risiken hingewiesen, die aus den weltweit schwächeren Rahmenbedingungen und den strukturellen Schwächen der Volkswirtschaft resultieren. Die Ratingagentur bemängelte zudem die nur schleppende Umsetzung der Sparmaßnahmen in Italien. Die ungünstigeren Rahmenbedingungen in der Euro-Zone könnten deutlich höhere Refinanzierungskosten sowie steigende Risiken bei der Emission italienischer Staatsanleihen nach sich ziehen.
Das hoch verschuldete Euro-Mitgliedsland Italien steht bereits seit geraumer Zeit unter verschärfter Beobachtung der Marktteilnehmer. Erst vor zwei Wochen hatte die US-amerikanische Rating-Agentur Standard & Poor's die Bonitätsnote für Italien auf "A/A-1" herabgesetzt. Begründet wurde die Entscheidung mit den schwachen Wachstumsaussichten des Landes. Selbst mit dem von der Regierung Berlusconi geplanten Sparpaket seien die Finanzziele der Regierung schwer erreichbar, so Standard & Poor's.
Italienische Staatsanleihen gerieten in den letzten Monaten infolge der Spekulationen über eine mögliche Ausweitung der europäischen Schuldenkrise auf Italien unter deutlichen Druck. Italienische Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren rentieren mit rund 5,6 Prozent und damit über den entsprechenden Staatsanleihen Spaniens (rund 5,1 Prozent). Der Risikoaufschlag italienischer Anleihen gegenüber den deutschen Papieren bewegt sich bei über 380 Basispunkten. (05.10.2011/alc/m/a)
Wie Moody's mitteilte, wurde das Rating um drei Stufen von "Aa2" auf "A2" gesenkt. Darüber hinaus wurde die Bonitätsnote mit einem negativen Ausblick versehen. Die Ratingagentur begründete die Maßnahme mit der hohen Staatsverschuldung Italiens. Ferner wurde auf die zunehmenden konjunkturellen Risiken hingewiesen, die aus den weltweit schwächeren Rahmenbedingungen und den strukturellen Schwächen der Volkswirtschaft resultieren. Die Ratingagentur bemängelte zudem die nur schleppende Umsetzung der Sparmaßnahmen in Italien. Die ungünstigeren Rahmenbedingungen in der Euro-Zone könnten deutlich höhere Refinanzierungskosten sowie steigende Risiken bei der Emission italienischer Staatsanleihen nach sich ziehen.
Das hoch verschuldete Euro-Mitgliedsland Italien steht bereits seit geraumer Zeit unter verschärfter Beobachtung der Marktteilnehmer. Erst vor zwei Wochen hatte die US-amerikanische Rating-Agentur Standard & Poor's die Bonitätsnote für Italien auf "A/A-1" herabgesetzt. Begründet wurde die Entscheidung mit den schwachen Wachstumsaussichten des Landes. Selbst mit dem von der Regierung Berlusconi geplanten Sparpaket seien die Finanzziele der Regierung schwer erreichbar, so Standard & Poor's.
Italienische Staatsanleihen gerieten in den letzten Monaten infolge der Spekulationen über eine mögliche Ausweitung der europäischen Schuldenkrise auf Italien unter deutlichen Druck. Italienische Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren rentieren mit rund 5,6 Prozent und damit über den entsprechenden Staatsanleihen Spaniens (rund 5,1 Prozent). Der Risikoaufschlag italienischer Anleihen gegenüber den deutschen Papieren bewegt sich bei über 380 Basispunkten. (05.10.2011/alc/m/a)


