Erweiterte Funktionen
Anleihemärkte für Schwellenländer verstopft
07.12.15 13:02
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Der rasante Preisverfall bei zahlreichen Rohstoffen und die hartnäckige Wachstumsschwäche in China erschweren es Schwellenländern, sich an den internationalen Kapitalmärkten frisches Geld zu besorgen, so die Experten von "FONDS professionell".
Die Anleiheemissionen aus Emerging Markets seien im dritten Quartal eingebrochen, berichte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): Sie seien gegenüber dem zweiten Quartal 2015 um satte 98 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Das sei der schärfste Einbruch seit Beginn der Finanzkrise gewesen.
Auch die Kurse von bereits begebenen Schwellenländer-Schuldtiteln seien im dritten Quartal massiv unter die Räder gekommen. Die Durchschnittsrenditen von Unternehmensanleihen aus Emerging Markets seien so stark gestiegen wie seit vier Jahren nicht mehr. Das sei zu einem Gutteil den Sorgen über Fundamentaldaten, Rohstoffpreise und steigende Schulden zu verdanken gewesen, so die BIZ.
In den entwickelten Staaten würden die Rentenmärkte dagegen rund laufen. Unternehmen aus Industriestaaten hätten im dritten Quartal Anleihen im Umfang von 22 Milliarden US-Dollar begeben. Das seien zwar 100 Milliarden US-Dollar weniger als im vorangegangenen Quartal gewesen. Wegen der Zuwächse in den ersten sechs Monaten dieses Jahres hätten die kumulierten Zahlen aber trotzdem auf einem Fünfjahreshoch gelegen. (07.12.2015/alc/n/a)
Die Anleiheemissionen aus Emerging Markets seien im dritten Quartal eingebrochen, berichte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): Sie seien gegenüber dem zweiten Quartal 2015 um satte 98 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Das sei der schärfste Einbruch seit Beginn der Finanzkrise gewesen.
Auch die Kurse von bereits begebenen Schwellenländer-Schuldtiteln seien im dritten Quartal massiv unter die Räder gekommen. Die Durchschnittsrenditen von Unternehmensanleihen aus Emerging Markets seien so stark gestiegen wie seit vier Jahren nicht mehr. Das sei zu einem Gutteil den Sorgen über Fundamentaldaten, Rohstoffpreise und steigende Schulden zu verdanken gewesen, so die BIZ.
In den entwickelten Staaten würden die Rentenmärkte dagegen rund laufen. Unternehmen aus Industriestaaten hätten im dritten Quartal Anleihen im Umfang von 22 Milliarden US-Dollar begeben. Das seien zwar 100 Milliarden US-Dollar weniger als im vorangegangenen Quartal gewesen. Wegen der Zuwächse in den ersten sechs Monaten dieses Jahres hätten die kumulierten Zahlen aber trotzdem auf einem Fünfjahreshoch gelegen. (07.12.2015/alc/n/a)


