Erweiterte Funktionen
Alfmeier Präzision-Unternehmensanleihe 2013/18 notiert bei 102,6%
30.06.17 11:15
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - In einer aktuell veröffentlichten Studie von Sphene Capital zur Alfmeier Präzision SE erläutert Peter Thilo Hasler, Gründer und Analyst der Sphene Capital GmbH, die derzeitige Performance des Herstellers von Präzisions-Komponenten, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Hier fänden Sie die Zusammenfassung der Alfmeier-Research-Studie:
"Die im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Alfmeier-Anleihe hat kürzlich die Finanzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Dabei wurde ersichtlich, dass sich die positive Entwicklung der Vorjahre auch im Jahr 2016 fortgesetzt hat: Bereinigt um Dekonsolidierungs-Effekte lag das adjustierte Umsatzwachstum im vergangenen Jahr bei rund 4,1%. Überdurchschnittlich entwickelte sich insbesondere der hochmargige Bereich Fluid Systems, dessen Erlöse im Jahresvergleich um 8,6% gesteigert wurden. Dementsprechend konnten EBIT und EBIT-Margen Jahresvergleich sogar mehr als verdoppelt werden.
Auskömmliche Bilanzrelationen
Auch bilanziell lief alles in die richtige Richtung: Aufgrund der praktizierten Ertragsthesaurierung konnte die Eigenkapitalquote daher zum Jahresende mit 29,3% auf einem industrietypisch auskömmlichen Bereich gesteigert werden. Die Bruttoliquidität stieg zum Jahresende mit EUR 24,4 Mio. auf 81,3% des ausstehenden Anleihevolumens. Die Bruttoverschuldung lag im vergangenen Jahr bei EUR 58,4 Mio., die Nettoverschuldung mithin auf EUR 34,0 Mio. (2015: EUR 44,2 Mio.) und damit auf 129,2% (2015: 136,5%) des bilanziellen Eigenkapitals.
Guidance zum Teil deutlich übertroffen
Mit dieser Entwicklung ist es Alfmeier gelungen, die zum Jahresbeginn ausgegebene Guidance deutlich zu übertreffen. Für das laufende Jahr sieht die Management-Guidance eine stabile bis leicht verbesserte Entwicklung von Umsatz und operativem Ergebnis sowie einen ausgeglichenen freien Cashflow vor.
Anhaltendes Wachstum
In den vergangenen sechs Jahren erzielte Alfmeier durchschnittliche jährliche Umsatzwachstumsraten von 7,4%. Damit konnte Alfmeier die allgemeine Geschäftsentwicklung der Automobilindustrie hinter sich lassen. Basisbedingt und infolge der Dekonsolidierung der US-Aktivitäten des Standortes Anderson rechnen wir für die kommenden drei Jahre mit leicht rückläufigen durchschnittlichen Wachstumsraten von dann 3,6% p. a. Damit dürfte Alfmeier nach unserer Einschätzung im Jahr 2019e die Umsatzschwelle von EUR 300 Mio. überschreiten.
bei verbesserter Ertragslage erwartet
Angesichts eines steigenden Anteils der höhermargigen Produkterlöse und tendenziell rückläufiger Strukturkosten rechnen wir mit einem weiteren Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) auf dann EUR 17,3 Mio. Dies entspricht einer operativen Marge von 5,8%. Durch die Generierung freier Cashflows und die erwartete Thesaurierung der Erträge dürfte die Eigenkapitalquote bis zum Laufzeitende der Mittelstandsanleihe 2018 auf bis zu 42,0% sukzessive weiter ansteigen.
Im Peergroup-Vergleich attraktiv bewertet
Mit einem Creditreform-Rating von "BB" weist die Alfmeier-Anleihe im Peergroup-Vergleich mit anderen Industrieunternehmen eine überdurchschnittlich gute Bonität auf. Angesichts der jüngsten Ertragsentwicklung und einer von uns erwarteten weiteren Verbesserung der Bilanzqualität bis zum Ende der Laufzeit der Anleihe sehen wir Spielraum für eine Ratingverbesserung zum bevorstehenden Ratingtermin im September dieses Jahres. Bei der Effektivverzinsung bildet die Alfmeier-Anleihe den Median der aktuell sehr weit gestreuten Peergroup-Verzinsungen. Die DVFA-Kennzahlenanalyse zeigt, dass Alfmeier insbesondere über sehr solide Kennzahlen zur Kapitalstruktur und zur Kapitaldienstdeckung verfügt, die sich nach unserer Einschätzung zudem in den kommenden Jahren deutlich verbessern werden."
ANLEIHE CHECK: Die Unternehmensanleihe 2013/18 der Alfmeier Präzision AG werde jährlich mit 7,50 Prozent verzinst und habe ein Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro. Die Anleihe laufe noch bis Oktober 2018. Aktuell notiere die Alfmeier-Anleihe bei 102,6 Prozent (Stand: 29.06.2017). Eine vorzeitige Kündigung der Anleihe durch die Emittentin sei in den Anleihebedingungen ab dem 29. Oktober 2017 zu 101,50 Prozent des Nennbetrags möglich.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 29.06.2017) (30.06.2017/alc/n/a)
Hier fänden Sie die Zusammenfassung der Alfmeier-Research-Studie:
"Die im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Alfmeier-Anleihe hat kürzlich die Finanzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Dabei wurde ersichtlich, dass sich die positive Entwicklung der Vorjahre auch im Jahr 2016 fortgesetzt hat: Bereinigt um Dekonsolidierungs-Effekte lag das adjustierte Umsatzwachstum im vergangenen Jahr bei rund 4,1%. Überdurchschnittlich entwickelte sich insbesondere der hochmargige Bereich Fluid Systems, dessen Erlöse im Jahresvergleich um 8,6% gesteigert wurden. Dementsprechend konnten EBIT und EBIT-Margen Jahresvergleich sogar mehr als verdoppelt werden.
Auskömmliche Bilanzrelationen
Auch bilanziell lief alles in die richtige Richtung: Aufgrund der praktizierten Ertragsthesaurierung konnte die Eigenkapitalquote daher zum Jahresende mit 29,3% auf einem industrietypisch auskömmlichen Bereich gesteigert werden. Die Bruttoliquidität stieg zum Jahresende mit EUR 24,4 Mio. auf 81,3% des ausstehenden Anleihevolumens. Die Bruttoverschuldung lag im vergangenen Jahr bei EUR 58,4 Mio., die Nettoverschuldung mithin auf EUR 34,0 Mio. (2015: EUR 44,2 Mio.) und damit auf 129,2% (2015: 136,5%) des bilanziellen Eigenkapitals.
Guidance zum Teil deutlich übertroffen
Mit dieser Entwicklung ist es Alfmeier gelungen, die zum Jahresbeginn ausgegebene Guidance deutlich zu übertreffen. Für das laufende Jahr sieht die Management-Guidance eine stabile bis leicht verbesserte Entwicklung von Umsatz und operativem Ergebnis sowie einen ausgeglichenen freien Cashflow vor.
In den vergangenen sechs Jahren erzielte Alfmeier durchschnittliche jährliche Umsatzwachstumsraten von 7,4%. Damit konnte Alfmeier die allgemeine Geschäftsentwicklung der Automobilindustrie hinter sich lassen. Basisbedingt und infolge der Dekonsolidierung der US-Aktivitäten des Standortes Anderson rechnen wir für die kommenden drei Jahre mit leicht rückläufigen durchschnittlichen Wachstumsraten von dann 3,6% p. a. Damit dürfte Alfmeier nach unserer Einschätzung im Jahr 2019e die Umsatzschwelle von EUR 300 Mio. überschreiten.
bei verbesserter Ertragslage erwartet
Angesichts eines steigenden Anteils der höhermargigen Produkterlöse und tendenziell rückläufiger Strukturkosten rechnen wir mit einem weiteren Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) auf dann EUR 17,3 Mio. Dies entspricht einer operativen Marge von 5,8%. Durch die Generierung freier Cashflows und die erwartete Thesaurierung der Erträge dürfte die Eigenkapitalquote bis zum Laufzeitende der Mittelstandsanleihe 2018 auf bis zu 42,0% sukzessive weiter ansteigen.
Im Peergroup-Vergleich attraktiv bewertet
Mit einem Creditreform-Rating von "BB" weist die Alfmeier-Anleihe im Peergroup-Vergleich mit anderen Industrieunternehmen eine überdurchschnittlich gute Bonität auf. Angesichts der jüngsten Ertragsentwicklung und einer von uns erwarteten weiteren Verbesserung der Bilanzqualität bis zum Ende der Laufzeit der Anleihe sehen wir Spielraum für eine Ratingverbesserung zum bevorstehenden Ratingtermin im September dieses Jahres. Bei der Effektivverzinsung bildet die Alfmeier-Anleihe den Median der aktuell sehr weit gestreuten Peergroup-Verzinsungen. Die DVFA-Kennzahlenanalyse zeigt, dass Alfmeier insbesondere über sehr solide Kennzahlen zur Kapitalstruktur und zur Kapitaldienstdeckung verfügt, die sich nach unserer Einschätzung zudem in den kommenden Jahren deutlich verbessern werden."
ANLEIHE CHECK: Die Unternehmensanleihe 2013/18 der Alfmeier Präzision AG werde jährlich mit 7,50 Prozent verzinst und habe ein Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro. Die Anleihe laufe noch bis Oktober 2018. Aktuell notiere die Alfmeier-Anleihe bei 102,6 Prozent (Stand: 29.06.2017). Eine vorzeitige Kündigung der Anleihe durch die Emittentin sei in den Anleihebedingungen ab dem 29. Oktober 2017 zu 101,50 Prozent des Nennbetrags möglich.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 29.06.2017) (30.06.2017/alc/n/a)


