kommt Zeit, kommt Rat!
Bei Deiner leicht realistischen Perspektive (wir leben alle nicht ewig) sollte man die "Barmittel" (Sichteinlage und Wertpapiere) evtl. schon mal so weit den Kindern übertragen (und sich ein schönes Auto und der Frau Schmuck gönnen), daß im eigenen Konto+Depot unter 400.000,-€ bleiben. Cash zu Papiere so, daß man immer mal ein neues Dach oder eine neue Heizung bezahlen kann ohne im "ungünstigen Augenblick" Papiere versilbern zu müssen. Sollte man zuviele Millionen haben, müßte man wohl an eine Stiftung denken.
Danach guckt man dann seine Papiere an und überlegt, wie viele Titel man im Depot erträgt. Irgendwann wird es unübersichtlich, mit nur einem einzigen Titel im Depot (selbst wenn das Berkshire Hathaway sein sollte) ist man m.E. "etwas anfällig" gegenüber gewissen Schwankungen.
Zur Not parkt man einen realisierten Verkaufs-Erlös erstmal in Termingeld oder Xetra-Gold (oder so). Aber es werden hier ja auch täglich realtiv solide Ideen gehandelt, Deutsche Bank, Heidelberg Materials, Münchner Rück ... dann ein paar Turnaround-Kandidaten (Kraft-Heinz), es muß ja nicht gleich Quantencomputer, Graphen oder KI sein oder extreme Hoffnungsfälle oder komplizierte Konstrukte. Das sollte man periodisch überdenken - und immer an den Modus Operandi der Unternehmen (und den damit verbundenen Schweinezyklen (Chips, Kupfer, ...)) denken ;-)33619608 |